Engagement
Das Rotary-Seminar stärkt junge Persönlichkeiten

Die Clubs aus Kirchheim und Nürtingen luden Jugendliche zu einem Workshop-Wochenende ein.

Motiviert und engagiert: Die 17 Jugendlichen präsentierten sich beim Seminar in der Hochschule Nürtingen gut gelaunt. Foto: pr
Motiviert und engagiert: Die 17 Jugendlichen präsentierten sich beim Seminar in der Hochschule Nürtingen gut gelaunt. Foto: pr

Zu einem Wochen­ende unter dem Motto „Führung – Verantwortung – Persönlichkeit“ hatten die beiden Rotary-Clubs aus Kirchheim und Nürtingen zusammen mit der rotarischen Jugendorganisation Rotaract-Nürtingen Schülerinnen und Schüler aus den Kursstufen der Gymnasien aus dem Altkreis Nürtingen eingeladen, die sich durch besonders soziales Engagement ausgezeichnet hatten.

Rotarische Clubs veranstalten solche RYLA-Seminare (Rotary Youth Leadership Awards), um Jugendliche zu motivieren, in der Gesellschaft Verantwortung und Führungsaufgaben zu übernehmen. Da das Seminar eine Anerkennung für das soziale Engagement der Jugendlichen in und außerhalb der Schule sein soll, ist die Teilnahme kostenfrei.

Von Freitagnachmittag bis Sonntag trafen sich 17 Jugendliche in der Hochschule Nürtingen, um von Rednerinnen, Rednern und Hochschullehrenden Impulse und Anregungen zu bekommen. Auf dem Programm standen Themen wie „Was gute Führung braucht?!“, „Zukunftsszenarien entwickeln“, „Zwischen Selbstinszenierung und Verantwortung – was zählt für die Zukunft?“ oder „Wer sich selbst nicht führen kann, kann auch keine anderen Menschen führen“. Eigene Stärken zu erkennen und so auch die eigene Persönlichkeit zu entwickeln, war ein wichtiges Ziel dieses Wochenendes, und ein ebenso lehrreicher wie unterhaltsamer Teambuilding-Workshop war hier sehr hilfreich.

Natürlich durfte auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Schon am ersten Abend des Seminars sorgte ein spannendes Krimidinner, bei dem ein Mafiamord aufgeklärt werden musste, dafür, dass die Teilnehmenden, die an diesem Wochenende zum ersten Mal aufeinandertrafen, sich näher kennenlernten. Am Samstagabend standen bei einem Knigge-Dinner nicht nur theoretische Grundlagen guter Umgangsformen im Mittelpunkt, sondern diese konnten bei einem mehrgängigen Menü auch direkt praktisch umgesetzt werden.

Frei nach dem Motto von Erich Kästner „Es gibt nichts Gutes. Außer: Man tut es!“ war ein weiterer zentraler Programmpunkt die Entwicklung eines Hilfsprojekts. Dieses soll im Idealfall mit finanzieller Unterstützung und eigenem Engagement nach dem Seminar gemeinsam umgesetzt werden. Geplant ist, das Projekt in den kommenden Wochen zusammen mit Rotaract Nürtingen in einem Kinderhospiz der Region zu realisieren. pm