Spende
„Demenz betrifft nicht nur die Erkrankten selbst“

Ein Zeichen für gesellschaftliches Engagement setzte ein Kirchheimer Unternehmen.

FOTO: GEMEINSAM STATT EINSAM E.V.
FOTO: GEMEINSAM STATT EINSAM E.V.

Ein Zeichen für gesellschaftliches Engagement setzte das Kirchheimer Unternehmen IWR „ImmoWerk“ Rudolph. Der Inhaber Steffen Rudolph und seine Frau Ines Rudolph überreichten eine Spende in Höhe von 4000 Euro an den Verein „Gemeinsam statt einsam“. Die Unterstützung kommt dem Projekt „Verständnisschule – Leben mit Demenz im Quartier“ zugute. Im Rahmen einer symbolischen Scheckübergabe betonte Ines Rudolph die Bedeutung des Projekts: „Demenz betrifft nicht nur die Erkrankten selbst, sondern auch Familien, Nachbarn und das gesamte soziale Umfeld. Es ist uns ein Anliegen, Aufklärung zu fördern und Berührungsängste abzubauen.“ Das Projekt Verständnisschule setzt genau dort an: Es vermittelt Wissen über Demenz, sensibilisiert für den Umgang mit Betroffenen und stärkt das Miteinander im Quartier. Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen mit Demenz möglichst lange selbstbestimmt leben können. Vertreter des Vereins „Gemeinsam statt einsam“ freuen sich über die Spende: Mit dieser Unterstützung könnten die Bildungs- und Begegnungsangebote weiter ausgebaut und noch mehr Menschen erreicht werden. pm