Seit ihrem Bau im 19. Jahrhundert sorgt sie für Ärger: die Neue Plochinger Steige in Kirchheim. Die Fertigstellung verzögerte sich damals zum Leidwesen des Königs immer wieder. Ein Wengerter bekam schließlich die Entwässerung in den Griff. Der Berg ist jedoch weiter in Bewegung. Immer wieder muss saniert werden.
„An zwei Bauwerken entlang der L 1207 Richtung Wernau kam es wiederholt zu Hangbewegungen. In den letzten zwei Jahren wurden die Bauwerke mit geotechnischen Messmethoden überwacht“, erklärt Laura Hartmann, Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Stuttgart. Außerdem seien Baugrunderkundungen durchgeführt worden. Anhand der Untersuchungsergebnisse konnten inzwischen Rückschlüsse gezogen werden, warum die Bauwerke ihre Funktion nicht erfüllen. „Die Verkehrssicherheit ist nicht beeinträchtigt“, sagt sie weiter.
Als untere Straßenbaubehörde begutachtet das Landratsamt Esslingen regelmäßig den Zustand der Landesstraße. In den kommenden Monaten werde ein Entwurf für die Bauwerkssanierung erarbeitet. „Erst wenn der genaue Umfang der Sanierungsarbeiten feststeht, sind Aussagen zu einem möglichen Baubeginn möglich“, so die Pressesprecherin. Die Steige ist nicht im Erhaltungsmanagement Landesstraßen 2026 bis 2029 nicht enthalten.

