Sicherheit
Neues Tanklöschfahrzeug für die Kirchheimer Feuerwehr

TLF 4000 und mobiles Notstromaggregat stärken die Einsatzfähigkeit und Krisenvorsorge in Kirchheim.

Feuerwehrangehörige und Vertreter der Stadt bei der Übergabe des Tanklöschfahrzeugs und des mobilen Notstromaggregats.  Foto: pr
Feuerwehrangehörige und Vertreter der Stadt bei der Übergabe des Tanklöschfahrzeugs und des mobilen Notstromaggregats.  Foto: pr​​​​​​​

Die Feuerwehr Kirchheim hat zwei wichtige Neubeschaffungen erhalten: ein Tanklöschfahrzeug (TLF) 4000 für die Abteilung Stadtmitte sowie ein mobiles Notstromaggregat für die Abteilung Ötlingen. Bei der offiziellen Übergabe in der Feuerwache Kirchheim begrüßte Stadtbrandmeister Briki unter anderem Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader und den Ersten Bürgermeister Achim Rapp.

Bader betonte die Bedeutung der neuen Geräte: „Sicherheit in Kirchheim hat oberste Priorität und ist ohne das große ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr nicht denkbar. Mit dem neuen TLF 4000 und dem mobilen Notstromaggregat stärken wir die Einsatzfähigkeit der Gesamtfeuerwehr Kirchheim und sind bei Brandereignissen mit hohem Bedarf an Löschwasser sowie für Krisenlagen wie einen Blackout besser aufgestellt.“

Das TLF 4000 ersetzt das bisherige TLF 24/50 nach rund 30 Jahren Dienstzeit. Mit 5000 Litern Wassertank bietet es das größte Löschvolumen innerhalb der Gesamtwehr und ist besonders wichtig für schnelle Erstlöschangriffe, etwa auf Autobahnen, Kreis- und Landesstraßen sowie in land- und forstwirtschaftlichen Bereichen. Begleitet wurde die Beschaffung von einem ehrenamtlichen Arbeitskreis der Abteilung Stadtmitte, der das Projekt über zwei Jahre von der Planung bis zur Abnahme betreute.

Das mobile Notstromaggregat  ist auf einem Anhänger montiert und kann flexibel an unterschiedlichen Einsatzorten genutzt werden. Die Abteilung Ötlingen übernimmt künftig die Verantwortung für die Notstromversorgung und den Erhalt kritischer Infrastrukturen, insbesondere bei Stromausfällen oder Blackout-Situationen.

Nach der Übergabe dankte ­Achim Rapp allen ehrenamtlichen Einsatzkräften sowie allen Beteiligten an Beschaffung und Ausbildung für ihr Engagement. tb