Vom 13. bis zum 30. März beteiligt sich Kirchheim an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ lädt die Stadt gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern alle Interessierten ein, sich mit den Themen Vielfalt, Zusammenhalt und demokratische Werte auseinanderzusetzen. Die Aktionswochen bieten zahlreiche öffentliche Veranstaltungen, die zum Austausch, zur Information und zur Begegnung einladen. Auch Kirchheimer Schulen beteiligen sich mit eigenen, internen Veranstaltungen daran.
Im Aktionszeitraum wird am 21. März das dokumentarische Theaterprojekt „Mittelmeer-Monologe“ aufgeführt, das persönliche Flucht- und Grenzerfahrungen in künstlerischer Form vermittelt. Veranstaltet wird die Inszenierung von AK-Asyl, Chai und den Omas gegen Rechts Kirchheim.
Am 23. März zeigt die Stadtverwaltung in Kooperation mit Chai und dem Kommunalen Kino Kirchheim den Film „Kein Land für Niemand“, der sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit der europäischen Migrationspolitik auseinandersetzt.
Austausch und Begegnung
Ein interkulturelles Begegnungsformat findet am 25. März statt: Bei der Veranstaltung „Gemeinsam frühstücken – Frauen aus aller Welt“, organisiert vom Mehrgenerationenhaus Linde, stehen Austausch und Begegnung im Mittelpunkt. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Der Unkostenbeitrag liegt bei fünf Euro pro Person. Ebenfalls am 25. März lädt die Veranstaltung „Pflege kennt keine Herkunft“ zu einem moderierten Austausch ein. Auszubildende der DAA Pflegefachschule Kirchheim mit unterschiedlichen Migrationsbiografien berichten dabei über ihre Erfahrungen in Ausbildung und Beruf. Auch weitere Pflegekräfte sind eingeladen, sich am Austausch zu beteiligen und ihre Perspektiven einzubringen; auch hier ist eine Anmeldung erforderlich.
Kulinarisch wird es am 29. März bei einem afrikanischen Kochworkshop, der in Zusammenarbeit mit dem Verein Solidarität Afrika stattfindet. Die Stadt Kirchheim finanziert die kostenfreie Veranstaltung; die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist notwendig.
Den Abschluss bildet am 30. März der Vortrag „Rechtsextremismus und Ultranationalismus in der Migrationsgesellschaft“, der in Kooperation mit LAKA Baden-Württemberg stattfindet. Auf Grundlage des Projekts „Hadi, wir müssen reden!“ werden Ideologien, Strukturen und Wirkungsweisen ultranationalistischer Strömungen mit migrantischen Bezügen vorgestellt und diskutiert. pm
