Landtagswahl

„Baden-Württemberg soll zum Kinderland werden“

Wahl CDU-Landtagskandidatin Dr. Natalie Pfau-Weller will Familie, Bildung und Chancengerechtigkeit stärken.

Die CDU-Landtagskandidatin Dr. Natalie Pfau-Weller will vor allem Familien stärken. Foto: pr
Die CDU-Landtagskandidatin Dr. Natalie Pfau-Weller will vor allem Familien stärken. Foto: pr

Kirchheim. „Starke Familien sind das Fundament einer starken Gesellschaft. Wo Eltern für Kinder und Kinder für Eltern dauerhaft Verantwortung tragen, werden die Werte gelebt, die unserem christlichen Menschenbild entsprechen: Verantwortung, Mitmenschlichkeit und Verlässlichkeit“, betont die CDU-Landtagskandidatin Dr. Natalie Pfau-Weller. Als Christdemokratin sehe es die geborene Kirchheimerin als eine ihrer politischen Aufgaben an, Familien zu stärken, zu entlas­ten und ihnen Raum zur Entfaltung zu geben. Familienpolitik aus einer Hand müsse deswegen Betreuung und Bildung, Chancengerechtigkeit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso im Auge haben wie die tatkräftige Bekämpfung von Kinder- und Familien­armut.

„Gespräche wie das mit zwei Kinderbeiräten zeigen mir, dass wir uns zwar vieles leisten können, aber nicht, dass unsere Kinder in Armut und ohne angemessene Teilhabe aufwachsen dürfen“, reflektiert die CDU-Politikerin. Geplant seien von der CDU Baden-Württemberg die Einführung eines Familiengeldes, das unabhängig vom Einkommen, der Erwerbstätigkeit und der Art der Betreuung bezahlt werde, die Einführung eines Familiensplittings und die Einführung eines landesweiten 365-Euro-Tickets für Schüler und Azubis, das eine gestaffelte Geschwisterermäßigung beinhalten soll.

Baden-Württemberg solle zum Kinderland werden und es auch dann bleiben. Dafür gelte es, alle Politikfelder - von den familien- und kinderpolitischen Kernbereichen wie Kinder- und Jugendschutz, Familienförderung oder Schulpolitik bis hin zu entfernteren Bereichen wie Wohnungsbau, gesunde Umweltbedingungen und Verkehrssicherheit - zu bündeln. Ein weiteres Ziel der CDU sei es, die Angebote der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit im Land zu stärken und zu fördern.

Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums sei die soziale ­Frage der Gegenwart. Der Mangel an Wohnraum habe zum Anstieg der Miet- und Kaufpreise geführt, der von Normalverdienern kaum mehr zu stemmen sei. „Wir brauchen mehr Platz zum Wohnen, in Städten und auf dem Land“, betont die CDU-Fraktionsvorsitzende im Kirchheimer Gemeinderat.

Aber nicht nur für Familien, sondern auch für Senioren setze sich die 33-Jährige ein. „Auch in der kommenden Legislaturperiode muss der Fokus auf einem barrierefreien Gemeinwesen, dem selbstbestimmten Wohnen und der Teilhabe am Arbeitsleben liegen.“ Schon heute sei der demografischen Wandel zu spüren: „Vor dem Hintergrund der daraus resultierenden gesellschaftlichen Veränderungen gilt es umso mehr, eine Politik zu machen, die alle Lebensphasen in den Blick nimmt und ein gutes Zusammenleben der Generationen befördert; eine Politik, die den Bedürfnissen von Kindern, Familien, Alleinerziehenden und Senioren gleichermaßen Rechnung trägt.“ pm

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