Landtagswahl

Die ÖDP fordert ein Pflegegehalt

Landtag Öko-Demokraten sehen sich als echte Alternative zu den etablierten Parteien, nicht nur im ökologischen Bereich.

Symbolbild Wahl
Symbolbild Wahl

Region. Die Ökologisch-Demokratische Partei hat die ­Zugangshürde der Unterstützungsunterschriften in allen Wahlkreisen im Landkreis Esslingen zur Landtagswahl 2021 genommen. „Dieses Mal war es echt herausfordernd“, sagt Mathias Rady, ÖDP-Kandidat für den Wahlkreis Esslingen. „Die Kontaktbeschränkungen haben das Sammeln der Unterschriften erschwert. Aber wir haben die 75 Unterschriften in den Esslinger Wahlkreisen Esslingen, Kirchheim und Nürtingen zusammen und bereits beim Kreiswahlleiter eingereicht.“ Rady erläutert weiter: „Die ÖDP ist eine echte Alternative zu den etablierten Parteien, nicht nur im ökologischen Bereich. Wir setzen uns ein für Nachhaltigkeit, für eine wirkliche Verkehrswende und für konsequenten Klimaschutz.“ Klimaschutz stand bei der ÖDP schon im Programm lange bevor die etablierten oder neuen Ein-Themen-Parteien dieses Wahlkampfthema für sich entdeckt haben.

Ein weiterer Schwerpunkt der Öko-Demokraten ist die Familien­politik. Die Partei setzt sich ein für ein sozialversicherungspflichtiges Grundeinkommen für Erziehung und Pflege. Dadurch bekommen Eltern echte Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung, und die Leistung pflegender Angehöriger wird honoriert. Die ÖDP fordert zudem wirksame Hilfen für Eltern, um ein Ja zum Kind zu ermöglichen, denn auch ungeborene Kinder haben ein Lebensrecht. Als aktuell einzige Partei fordert die Ökologisch-Demokratische Partei eine Gesundheitsprüfung vor der bedingungslosen Nutzung des neuen 5G-Mobilfunkstandards.

Mehrere ÖDP-Regionalräte setzen sich bereits im Verband Region Stuttgart für die Umsetzung dieser Ziele ein. Mit den drei Kandidaten Mathias Rady in Esslingen, Regina Pelzer in Kirchheim und Dr. Michael Buchmann in Nürtingen geht das ÖDP-Team nun in die heiße Phase des Landtagswahlkampfs. pm

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