Landtagswahl

Lust auf die digitale Zukunft

Wahl Dr. Natalie Pfau- Weller möchte den digitalen Wandel aktiv mit Investitionen in Schlüsseltechnologien gestalten.

Die Gemeinde Notzingen rüstet ihre Grundschule digital auf. Symbolbild
Die Gemeinde Notzingen rüstet ihre Grundschule digital auf. Symbolbild

Kirchheim. Die CDU-Landtagskandidatin Dr. Natalie Pfau-Weller tauschte sich mit der Beauftragten für Digitales, Dorothee Bär, in einem Instagram-Live über Digitalisierung in Kommunen, Schulen und in der Industrie aus.

Laut der Staatsministerin für Digitalisierung gehe es darum, die sich im digitalen Wandel bietenden Chancen nicht zu verpassen, die technischen Voraussetzungen dafür zu schaffen und für Akzeptanz in der Bevölkerung zu sorgen. Das schnelle Internet sei die Lebens­ader der Zukunft. Über eine Milliarde Euro seien durch das CDU-geführte Digitalisierungsminis​terium innerhalb der letzten fünf Jahre in das Breitbandinternet investiert worden. „Mit weiteren 1,5 Milliarden Euro wollen wir in den kommenden fünf Jahren dafür sorgen, dass Glasfaser überall dort verlegt wird, wo sie gebraucht wird. Leider geht der Glasfaserausbau vor allem im ländlichen Raum noch zu langsam voran“, bedauert Pfau-Weller und betont, dass es auch in den Kommunen einer Digitalisierungsstrategie bedürfe und Prozesse digitalisiert werden müssten.

Bereits in Kitas und Schulen gelte es, digitale Kompetenzen zu vermitteln, so die beiden CDU-Politikerinnen. Dabei sollten Investitionen in digitale Bildungsinfrastrukturen, pädagogische Konzepte sowie die gezielte Qualifizierung von Lehrkräften Hand in Hand gehen. „Lehrerinnen und Lehrer müssen für die digitalen Tools fortgebildet werden und es bedarf pädagogischer Konzepte“, führt die CDU-Landtagskandidatin aus. „Jeder Lehrer soll eine entsprechende Fortbildung erhalten. Wir setzen uns im Rahmen der Weiterbildung für den Einsatz von IT-Fachleuten ein“, so Pfau-Weller. Neben der Stärkung einer selbstbestimmten Mediennutzung sollten Grundlagen elektronischer Datentechnik vermittelt werden. Die gleichwertige Teilnahmemöglichkeit werde durch einkommensabhängige Bezuschussung oder Bereitstellung von Endgeräten sichergestellt.

Die fortschreitende Digitalisierung von Produktion, Dienstleis­tung und Handwerk, die richtigen Rahmenbedingungen an Hochschulen sowie Hilfe bei Know-how und Zugang zu Investoren für Start-ups waren weitere Themen des Gesprächs zwischen Bär und Pfau-Weller. „Die CDU will Baden-Württemberg in Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz, Quantencomputing, Mobilität der Zukunft, Gesundheitswirtschaft, Ressourceneffizienz und Bioökonomie breiter aufstellen“, wagt Pfau-Weller einen Blick in die Zukunft. pm

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