Leserbrief
Bevölkerung in Gaza leidet

Zum Leserbrief „Große Täuschung“ vom 12. August

Ich kann Albrecht Hettinger nur zustimmen. In diesem schrecklichen Krieg, der von der Verbrecherorganisation Hamas durch ein beispielloses Töten, Verstümmeln, Vergewaltigen und Entführen (nicht durch Israel trotz jahrzehntelangem Attackieren mit Raketen aus dem Gazastreifen) begonnen wurde, wird oft mit zweierlei Maß gemessen, und die Berichterstattung fußt offensichtlich oft auf einseitigen und taktischen Informationen einer Verbrecherorganisation. So findet eine Opfer-Täter-Umkehr statt. Vor wenigen Tagen las ich unter der Überschrift „Gaza-Eskalation“: „Hamas wirft Israel ,Kriegsverbrechen‘ vor.“ Und weiter: „Wie die Hamas mitteilte, sei den Politikern der Regierung Netanjahu das Schicksal der Geiseln gleichgültig.“ Hamas-Zitat: „Sie wissen, dass die Ausweitung der Aggression bedeutet, sie zu opfern.“ Unverfrorener kann man die Tatsachen nicht mehr auf den Kopf stellen und eine Drohkulisse mit den unter menschenunwürdigen Verhältnissen gefangen gehaltenen Geiseln aufbauen. 

Die Bevölkerung in Gaza leidet, schrieb Albrecht Hettinger. Stimmt, aber warum ist das so? Weil die Hamas-Terroristen ihre Bevölkerung als menschliche Schutzschilde missbrauchen. Man könnte es auch so ausdrücken: Die Hamas hasst ihre Feinde mehr, als sie ihre Bevölkerung liebt. Israel liebt seine Bevölkerung mehr, als es seine Feinde hasst. Das ist der Unterschied.Die Palästinenser im Gazastreifen müssen endlich zur Kenntnis nehmen, dass sie von Verbrechern regiert werden – denn wer Geiseln nimmt, ist ein Verbrecher –, und diesen die Gefolgschaft verweigern. Dann sind die Hamas-Terroristen eine Regierung ohne Volk.

Jürgen Rieker, Notzingen