Ich bin ein geduldiger Mensch, aber beim Lesen des Artikels, dass die Stadtverwaltung einen Versuch startet, das Radfahrverbot in der Fußgängerzone zu lockern, ist bei mir das Fass übergelaufen. Jemand, der schon einige Male fast angefahren wurde, kann das nicht verstehen, denn leider ist bei vielen Radfahrern wenig Rücksichtnahme zu erkennen. Schritttempo – was ist da zu sehen in der unteren Fußgängerzone? Leider muss ich immer öfter feststellen, dass unsere Stadtverwaltung destruktiv gegen das Wohl der Stadt und ihrer Bürger entscheidet: attraktive Innenstadt – ist gleich Radfahren in der Fußgängerzone? Muss erst etwas passieren?
Anwohnerparken in der Innenstadt – ist gleich Erhöhung der Tiefgaragenpreise. Wofür braucht es dann einen Gesprächskreis?
Bildung und Erziehung von Kindern – ist gleich Erhöhung der Kitaplätze. Weiß die ganze Welt, dass das wichtig ist.
Kauf und dann Verkauf einer Immobilie – ist gleich Schwarzer Adler mit einem Verlust circa 260.000 Euro. Jetzt wird von einigen der Einwand kommen: besser nur 260.000 Euro Verlust als circa 3,2 Millionen Euro Renovierungskosten. Vielleicht hätte man bei der Begutachtung besser hinsehen sollen. Einmal mit Profis arbeiten! Oder wie heißt es im Schwäbischen: „Herr, schmeiß Hirn raa, aber triff.“
Roland Haller, Kirchheim
