Leserbrief
Es heißt „Fußgängerzone“

Zum Artikel „Eine Zone für Fußgänger und Radfahrer?“ vom 14. März

Die Unfallforscher der Versicherer (UDV) berichten in ihrer Studie – nachzulesen im Internet – unter anderem Folgendes: „ . . . bei der Gestaltung der Infrastruktur besser berücksichtigen, dass Fußgängerzonen nicht für den Radverkehr freigeben werden“.

Ich erinnere mich an einen Unfall, welcher Jahre zurückliegt: Die Frau eines Bekannten wurde seinerzeit auf dem Gehweg in Aichwald von einem Radfahrer umgefahren und sie verstarb noch an Ort und Stelle.

Der angebliche „Experte“ der Stadtverwaltung, Herr Ernst, sollte sich meiner Ansicht nach, bevor er so tolle Ideen hat, im Vorfeld erkundigen, was er für einen Unfug vorschlägt. Er muss auch an Kinder in der Fußgängerzone denken. Nicht umsonst heißt es „Fußgängerzone“!

Da viele Einzelhändler Mitglieder im City-Ring sind, hätte ich von diesen eine Stellungnahme erwartet.

Joachim Masarin, Kirchheim