Leserbrief
Geld sparen statt ausgeben

Zum Artikel „In Weilheim steigt die Grundsteuer B“ vom 21. November

Mit großem Erstaunen haben wir gelesen, dass der Hebesatz in Weilheim von 240 auf 270 Prozent ab 2026 steigen soll. Das Hauptargument, die letzte „Anpassung hatte es vor sieben Jahren gegeben“ ist nicht richtig! Es wurden der Grundstückswert und der Hebesatz und das Bewertungssystem im Jahr 2024 neu festgelegt. Dies hat dazu geführt, dass wir eine Erhöhung von 141 Euro hatten für das Jahr 2025. Mit dem nochmals erhöhten Hebesatz werden wir eine weitere Erhöhung von 91 Euro für das Jahr 2026 bekommen! Das Sparen sollte beim Ausgeben neuer, großer Neubauprojekte vom Gemeinderat Weilheim stattfinden und nicht beim Erhöhen der Eintrittspreise für das Freibad wie geplant. So wurde eine neue Sporthalle mit der teuersten, roten Beton-Bautechnik für die Grundschule in Weilheim für 8,5 Millionen Euro gebaut! Alternative wäre gewesen, eine Holzleichtbauhalle für deutlich weniger Geld wie das Beispiel des neuen Holzparkhauses in Wendlingen zeigt.

PS: Wir wissen, dass dieses Thema sehr aktuell ist und leider viele Parallelen mit Kirchheim hat.

Marianne und Heinz Ringle, Weilheim