Der Bericht ist äußerst treffend verfasst und in alle Richtungen informativ geschrieben. Nicht zu vergessen, auch Hauskatzen gehen auf Jagd. Dann falsches und schlechtes Futter, das man den Vögeln rauslegt, sowie Krankheiten, Hitze, Kälte, Eis und Schnee. Vieles spielt hier mit.
Streunerkatzen sind ein Problem, aber nicht nur wegen der Vogeljagd, sondern durch das stetige Vermehren. Hier muss man eingreifen, um etwas zu verändern. Auch sie kämpfen ums Überleben. Das heißt: einfangen, kastrieren, Futterstellen errichten, pflegen und hegen, dass die Tiere nicht einfach schwer krank werden und letztendlich krepieren.
Auch der Mensch ist ein Jäger. Nur er hat es einfacher, er holt sich sein Schnitzel beim Metzger. Es ist ein Kreislauf, man könnte jeden und alles anklagen. Und rechtfertigen.
Zurzeit gibt es viele Meldungen, dass Tiere einfach ausgesetzt werden. Gründe: keine Lust mehr oder der Geldbeutel ist schwach geworden. Man braucht mehr ehrenamtliche Helfer, um hier Abhilfe zu schaffen – bitte melden.
Ebenso braucht es ein Gesetz zur verpflichtenden Kastration.
Inge Gabler, Lenningen