Leserbrief
Nicht wollen oder nicht können?

Zum Leserbrief „Schlimmer geht’s nimmer“ vom 26. Februar

Mit der „Ampelstadt“ hat Albert Kahle vollkommen recht.

Es geht jedoch noch schlimmer, Beispiel: Jahrzehntelang hat es an der Einmündung Öschweg/Jesinger Straße – beim Edeka – mit der Ampelschaltung gut funktioniert. Irgendwann wurde die Ampel modernisiert. Seitdem hat man vom Öschweg kommend Grün, fährt in die Jesinger Straße Richtung Stadtmitte und steht mitten auf der Kreuzung vor der roten Ampel. Dies hatte ich bereits zwei Mal der Stadtverwaltung gemeldet. Antwort: „Es sei steuerungstechnisch nicht zu ändern.“ Seltsam nur, mit der alten Steuerung war es möglich!

Folgerichtiges Handeln und Arbeiten kenne ich anders. Bei meinem Arbeitgeber gab es früher einen IT-Chef. Wenn es Probleme gab, fragte er: „Können Sie nicht oder wollen Sie nicht? Wenn Sie es nicht können, müssen Sie es lernen! Wenn Sie nicht wollen, dann sind Sie fehl am Platz und können Ihre Papiere holen.“ Vielleicht sollte bei der Stadtverwaltung ein solcher IT-Chef danach schauen, dass bei einer Reklamation gehandelt wird!

Joachim Masarin, Kirchheim