Leserbrief
Schlimmer geht’s nimmer

Als Ampelstadt ist Kirchheim weit bekannt! Leider haben Verwaltung und Rat noch nicht gelernt, es besser zu machen. Stattdessen wird es immer schlimmer. Egal an welcher Ampel. Die Steuerungen sind jeden Tag anders. Schon mehrmals hatte ich diesen Irrsinn angeprangert. Einmal musste ich beim Wilden Mann bei Rot stehen, während alle anderen Fahrspuren „drei Grünphasen“ hatten. Gebessert hat sich seither nichts!

Aktuell: Von der Hindenburgstraße kommend steht man, um geradeaus zu fahren, erst mal bei Rot. Kommt endlich Grün, dann geht es nur 50 Meter bis zum Amtsgericht, um wieder bei Rot zu stehen. Mit Glück kommt vielleicht ein Wagen durch, aber nur mit mehr als den erlaubten 30 Stundenkilometern. Am nächsten Tag wieder ein anderes Bild. Schon auf Höhe der Konrad-Widerholt-Halle sah man für Geradeaus „Grün“. Es blieb auch Grün bis zur Ampel. Und – welch Wunder – es blieb sogar „Grün“ beim Amtsgericht. Vier, fünf Wagen vor mir konnten fahren, sogar hinter mir durften noch zwei Wagen durch. Sonst hatten alle Rot. 

Solche Steuerungen, die jeden Tag wechseln, sind schwachsinnig, kosten unser knappes Geld und viel Zeit. Hat irgendjemand aus Verwaltung oder Rat sich jemals die Mühe gemacht, an der Zufahrt Hindenburgstraße/Alleen­ring eine halbe Stunde lang zu beobachten, welcher Ampelirrsinn dort stattfindet? 

Wie viele Fahrzeuge bei Rot stehen, um Linksabbiegeverkehre durchzulassen? Man sollte doch von anderen lernen! UPS praktiziert weltweit die bessere Lösung. Deren Doktrin gibt vor, bei allen Fahrten nur nach rechts abzubiegen. Das spart Zeit und Geld! 

Nochmals zum Verständnis: Man müsste „nicht“ wegen „Linksabbiegenden“ stehen! Dies wäre auch im Sinne der Weltverbesserer. Es gäbe weniger Schadstoffausstoß. 

Also Hirn ei’schalta! Ampla weg ond Kreisverkehr am Alleenring – no funktioniert’s besser.

Albert Kahle, Kreisrat der FDP, Kirchheim