An die Organisatoren des Antonio-Rüdiger-Fan-Nachmittags: Theoretisch eine wirklich feine Sache – ausgerichtet für Kinder bis 14 Jahre. Der Zeitungsbericht liest sich super – aus der Sicht einer Besucherin, in Begleitung ihrer zwei Enkel, extra aus Tübingen angereist, liest sich das etwas anders. Angekommen um 14.10 Uhr, Kasse war noch zu (Öffnung war auf 14 Uhr angekündigt). Ende der wartenden Menschenschlange war ungefähr auf Höhe der Eingangstür des Sportvereinszentrums. Für circa zehn Meter Vorwärtskommen ungefähr 30 Minuten gewartet, ging dann aber auf einmal erstaunlicherweise sehr schnell, um 15 Uhr endlich im Stadion. So weit, so gut.
Ab da hieß es wieder warten. Jeder Platz links und rechts entlang der Katakomben und dahinter war von vielen Kindern belegt, die sich auch nicht mehr, trotz vorwiegend kalten Wetters, wegbewegten. Vor lauter Angst, sie könnten den Einlauf ihres Stars versäumen. Sie nutzten also das „kurzweilige“ Programm nicht. Ich habe jedes einzelne Kind für sein Aushalten bewundert. So weit, so gut.
Durch die späte Ankunft von Herrn Rüdiger (16.45 Uhr) hat sich alles nach hinten verschoben. Interview, Trainingsvorführungen, Torwandschießen. So weit, so gut. Anschließend die Vorstellung der Sponsoren, die mehrmals aufgerufen werden mussten, bis sie dann doch mal gesammelt vorne standen. Sehr relaxed wurden dann Bilder geschossen. Sowohl zusammen, als auch einzeln mit Herrn Rüdiger. Die Chance lässt man sich ja verständlicherweise nicht entgehen. Die Kinder warteten immer noch sehr geduldig in der Kälte auf ihre Chance. Es war mittlerweile weit nach 18 Uhr. so weit, so gut.
Endlich war es soweit: Die Kinder hielten ihre mitgebrachten Trikots bereit, um eine Unterschrift von Herrn Rüdiger zu erhaschen. Dafür waren die meisten Kinder ja gekommen. Doch auf dem Weg zu ihnen, wurden Angehörige von Organisatoren sehr intensiv von Herrn Rüdiger begrüßt. Die Kinder warteten wieder sehr geduldig.
So weit, so gut.
Ich beobachtete anschließend fassungslos, wie schnell eine Autogrammstunde vorbei sein kann. Dafür haben die Kinder doch durchgehalten – trotz Kälte. So weit, so nicht gut!.
Monika Holder, Kirchheim
