Die angekündigten „Änderungen“ sind eine Verkürzung der Öffnungszeit der Stadtbücherei, die viele Menschen spüren werden. Schüler, die am Nachmittag zusammen lernen wollen, Eltern mit Kindern, Senioren, die sich zum Lesen gerne in der Bücherei aufhalten, und viele mehr.
Die Bücherei ist ein sozialer Raum. Im Winter ist es dort warm, im Sommer kühl (siehe diesjähriger Hitzesommer), es gibt öffentliche Toiletten und keinen Konsumzwang. Das ist Daseinsvorsorge. Da sollte die Stadt die Öffnungszeiten eher verlängern, zum Beispiel am Samstagnachmittag.
Die Räumlichkeiten sind da, sie sind schön und sie sollten genutzt werden. Lasst die Menschen nicht vor verschlossenen Türen stehen!
Marlis Blon, Kirchheim
