Als ich den Artikel gelesen hatte, dachte ich: Den Inhalt dieses Artikels habe ich in einem Teckbotenartikel vor Monaten schon einmal gelesen. Zusatzinfo eigentlich gleich null. Außer dass es Töpfe gibt, in denen das Geld darauf wartet, dass es ausgegeben wird. Dies in einer Zeit, in der es immer heißt, dass für wichtige soziale Projekte kein Geld übrig ist.
Warum hat man in diesem Artikel die Bahn nicht aufgefordert, endlich ihren Müll aufzuräumen? Die Bahn hat nach jahrelangen Beschwerden (nur) zwei Bahnübergänge, weil sie Gefahrenquellen für Radfahrer waren, zurückgebaut. Oder warum fragt man die Bahn nicht, warum sie es nicht schafft, dass die Bahnhofsuhr verlässlich die richtige Uhrzeit anzeigt? Oder wäre es nicht Innovation an den Bushaltestellen, eine Anzeige zu installieren, die anzeigt, ob und wann der nächste Bus kommt? Was ist mit der Idee, den Busbahnhof teilweise zu überdachen? Oder wäre es nicht für Kirchheim interessant, wenn die Verbindung – 15-Minuten-Takt – in drei Richtungen (Tübingen, Ulm, Stuttgart) über einen Bahnknotenpunkt Wendlingen langfristig, aufgrund kurzer Umsteige- und Fahrzeiten, zeitlich attraktiv ist? Und wie ist es mit einem verlässlichen Anschluss zwischen Bus und S-Bahn in Kirchheim?
Das sind alles Punkte, die aus meiner Sicht ohne Millionenaufwendungen im Gegensatz zu der Verlängerung zeitnah realisierbar sind und den öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen. Frage: Was sagen unsere Landtagsbewerber zu diesen einzelnen konkreten Punkten? Sind sie dafür oder dagegen?
Michael Glasebach, Kirchheim
