Seit dem 20. Mai liegt der Abschlussbericht zum Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt am 20. Dezember 2024 vor. Darin werden massive Mängel bei Sicherheitskonzepten und Behördenkommunikation festgestellt. Insbesondere werden hier Verantwortliche der Stadt und der Polizei negativ hervorgehoben.
Es stellt sich mir somit die Frage, wie und ob Verantwortliche der Stadt Kirchheim und die zuständige Polizei dies zum Anlass nehmen, ihre eigenen Sicherheitskonzepte zu überprüfen, gegebenenfalls anzupassen, und wie die Behördenkommunikation verbindlich optimiert wird. Dies gerade mit Blick auf die in den nächsten Wochen in Kirchheim stattfindenden öffentlichen Veranstaltungen wie die Musiknacht et cetera.
Sämtliche Zufahrtsmöglichkeiten zur Kirchheimer Fußgängerzone müssen daher mit entsprechenden Zufahrtssperren wie unter anderem mit Pollern gesichert werden. Das immer wieder angeführte Argument, dass für Krankenwagen und Feuerwehr eine jederzeitige Zufahrt möglich sein muss, ist aus meiner Sicht nur eine Schutzbehauptung, warum ein 100-prozentiger Schutz nicht möglich ist, und ist daher gegenüber der Bevölkerung nicht zulässig. Ich hoffe, dass alle Verantwortlichen spätestens jetzt wissen, warum und wie die Bevölkerung gegen solche Anschläge zu schützen ist.
Joachim Kolb, Kirchheim
