Leserbriefe

Die Stümperei nimmt kein Ende

Wenige Tage vor dem Maifeiertag wurde die kurz vor dem Aufblühen stehende Rasenfläche der Lindachböschung vor dem Jesinger Rathaus abrasiert. Wer auch immer diesen Frevel angeordnet hat, der ist meiner Ansicht völlig fehl an seinem Platz. Es ist ärgerlich, dass Leute, die keine Ahnung von Ökologie, Naturschutz und Ästhetik haben, an solche Positionen gesetzt werden. Ich frage mich: Findet der Personalrat keine geeigneten Bewerber für dieses Grünflächenamt?

Ein anderes Beispiel: Bei der Auffahrt von der Umgehungsstraße zur Schlierbacher Straße gibt es noch einige Grünflächen. Dort werden nun wieder Blümchenbeete angelegt. Obwohl diese Blümchen dann im Unkraut ersticken werden. Geduldige Leute dürfen dann wieder auf diesen Beeten herumrobben, um gegen Disteln und Quecken anzukämpfen. Sinnvoller wäre es, wie es vielleicht nun beim Freibad praktiziert wird, die gesamten Flächen in extensiver Weise zu pflegen und standortgerechte Wiesenblumen zu fördern. Aber ich habe langsam alle Hoffnung auf Besserung aufgegeben. Die Stümperei nimmt wohl kein Ende.

Bernhard Fecht, Kirchheim

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