Kirchheim

6 000 Quadratmeter zum Austoben

Spielplatz Aus Alt mach Neu: Im Naberner Bärsauweg füllt sich ein alter Spielplatz dank vieler neuer Geräte wieder mit Leben. Der erste Bauabschnitt wurde jetzt offiziell an große und kleine Nutzer übergeben. Von Andreas Volz

Voller Konzentration und voller Fachkenntnis haben die Naberner Kinder den neuen Spielplatz in Beschlag genommen. Foto: Markus B
Voller Konzentration und voller Fachkenntnis haben die Naberner Kinder den neuen Spielplatz in Beschlag genommen. Foto: Markus Brändli

Der Bärsauweg entwickelt sich zu einer wichtigen Adresse: Am Naberner Ortsrand ist ein alter Spielplatz neu belebt worden. Und gleich am Eröffnungstag herrschte dort sehr viel Leben. Mit großer Begeisterung haben jede Menge Kinder den neuen Spielplatz in Beschlag genommen. Selbst Ortsvorsteher Ferdinand Truffner zeigte sich beeindruckt von der „Riesenfläche“. Auf 6 000 Quadratmetern ist in einem ersten Bauabschnitt bereits ein Paradies für Kinder und Jugendliche entstanden.

Das liegt sicherlich auch daran, dass die jungen Nutzer des Spielplatzes bereits im Vorfeld nach ihren Wünschen gefragt worden waren. Was auch immer möglich war, wurde anschließend in die Tat umgesetzt. Auch weil sehr vieles in Eigenarbeit geleistet wurde, liegen die Kosten für den ersten Bauabschnitt bei etwa 100 000 Euro – und nicht etwa weit darüber. Für den zweiten Bauabschnitt könnte der Ortschaftsrat Nabern bereits bei den kommenden Haushaltsplanungen die notwendigen Mittel beantragen, ließ der Ortsvorsteher bei der Eröffnungsveranstaltung verlauten. Dieser zweite Abschnitt dürfte aber deutlich unterhalb der 100 000 Euro liegen.

Auch wenn sich Kindergarten und Schule rege an der „Einweihungsparty“ beteiligt haben, ist der Spielplatz nicht ausschließlich für die Kleinen gedacht. Vielmehr soll es sich im Bärsauweg um einen „Mehrgenerationenspielplatz“ handeln. Ob Slackline oder Ballspielfeld – Flächen und Geräte sind auch für Ältere gedacht, die sich spielerisch oder sportlich betätigen wollen. Ferdinand Truffner nimmt sich da nicht aus und sagt: „Auf das große Klettergerüst klettre ich auch noch rauf, wenn‘s sein muss.“

Für den reaktivierten Spielplatz am Bärsauweg ist ein anderer Spielplatz gewichen: Am Panoramaweg ist stattdessen ein Bauplatz entstanden. Ersatz dafür ist nun die Freifläche am Ortsrand. Dass der Ersatz dringend gebraucht wird, zeigten die vielen Kinder, die sich bereits am ersten offiziellen Tag nach Herzenslust austobten.

Außerdem zogen die jungen Naberner direkt bei ihrem Ortsvorsteher wichtige Erkundungen ein. Die Frage nach dem BMX-Track beantwortete er fachkundig: „Den gibt es schon. Aber bevor man ihn richtig benutzen kann, muss erst noch das Gras besser anwachsen.“ Es kann also durchaus sein, dass jetzt so mancher BMX-Fahrer versuchen wird, das Gras wachsen zu hören.

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