Kirchheim

Ab vom Schuss

Sanierung In Notzingen verzögert sich die Sanierung der Landesstraße Richtung Kirchheim um Monate. Für Einzelhändler ist die Sperrung eine riesige Belastungsprobe. Von Antje Dörr

Notzingen ist aktuell von Kirchheim abgeschnitten.Foto: Jean-Luc Jacques
Notzingen ist aktuell von Kirchheim abgeschnitten.Foto: Jean-Luc Jacques

Von der Außenwelt abgeschnitten, so fühlt man sich gerade im Ort, auch wenn die Straßen Richtung Wernau und Hochdorf aktuell befahrbar sind. Aber über den Würstlesberg Richtung Kirchheim geht schon seit dem 15. Juni nichts mehr, und momentan sieht alles danach aus, als bliebe das noch monatelang so. Auch die Straße nach Rosswälden ist gesperrt. Und die Sanierung des Abschnitts zwischen Ortsmitte und Hochdorf hat noch nicht einmal begonnen.

Was für Autofahrer ärgerlich und lästig ...

tis, its mhenac red dun iene reeietw eerrHdoufsru,gan afu die ise mi negre rzehtivcet neDn dei im Ornstkre vno end dnur 6300 dnu lglieWnren lnelai hticn bnee.l bis 00041  ustoA am g,aT os temBürsirereg eSnv fnaehr drhcu end rt.O aiDrn nziset netolzeiple Kndn,ue nvo ednen elvei ngafwgelele sdi.n ist rde fldnheee guhvrDehrgnkarecs staf alle, ucah nnew die gskruAnneuwi ehltiniudrcshec di.sn aMcr onv ieerbhttc nvo ud,nnKe edi awrz nrtgvee isdn vno der frh,Atan nde eWg abre odhncne uaf csih nmhen.e isnd iwr anch wie tgas er. ieD Mreeeigtz kFri hat tmi giewenr hfntscauKd zu seonbe ide etBusakbc lloG udn ide otekheAp. etsSbl ni hhKcmriei its edi etallseBu isnd temotlkp nov iNe,gnztno dofchorH nud enhahRiebcc nshtibagn,ecet dei Zhatrfu ahnc hiemrKihc hgte ztejt ide stga irnIdg von erd eeMeitgrz enmie asd esit dem .19 eertSebpm ciGstehhec ist dnu uehte tim uneme eiertebBr iderwe .rdwi

esersnoB d lgakt der ereeVttrr sed imT des izienneg ptreuakmsrS mi .rtO noV edr urSgnpre its er lakt deow,nr nniedam eahb nhi gaet,nowvrr gtas .re nheab mesasvi atgs dre -egrkentfhMa.iC sie eid nhac Krhcihmie hncos urkze eZit cnha edr rtgesrep ndo.wre hettan irw rag iekne ahcC,en uns zu asD tdnhHcua eenfrw t.cnih loenwl asd oscnh dieezuhrnhc dnu edi hncnesMe, ied eihr rnae,beit thcin lfnlae ale.nss nUd uach edi dnuneK ,ihcnt die keruz egeW iDe nma uetlakl übre dei rnnedea bnfdae.er nsid rbüe eejd raabk.dn Wir beeln jtetz von dne Kundne ni edr stag iTm Tp refnöe.Kie ierfe arFht mi hJar etsllo rde terse intha,ucbBtsa die nrignSeua dre cnthguRi heKcrihmi seiow ieesn leTsi der eaHnswlupetritsa,gu bieters caholeebgsssn .esni Drei oeatMn nraew für seiedn etsern Bba,htunsatci dre ma .15 Juni bnneegno ath, aDnn ethuactn bolrmPee bie erd Segnnruia uf,a eid ienmdeeG smetus anmeplnu (iseeh )In.of roBev eid icrheriKemh biegreefegn wedner ,aknn heestn ewieetr euamannmhaßB ni der Omertistt a.n ende,k adss mi oedr zMär edi iheimrhceKr Satßer ieedwr hbrabaefr eins iw.dr nhHeicotlff agts iüBmeeertgrsr venS uaHmha.cre

enlVei werrbenbn,iedeGete ied eeardg etsr den Lodokncw ,nhabe urtga se vro ivneel ewneitre aetnnoM rde pureg.rSn ist hncos lr,ak sdsa ied ieSunnargne snei hcI hngeriafert rabe ied pnerutongPlajk udn sad gsat r.D siataMht hernIab dre tEebheerh-oadkpAr ni No.nnietzg iEn eeretpnPtazt tah re uach tnihc, reba gcsnisateh ratdtfnreeeu lemobPer nffoe rfü eeun uz neb.libe wlsiiesespieBe tebitt re uma,rd uz ob nma edn tthscabnBaiu hcmireheirK sdobal er rgfiet ts.i ankn rim nihtc lee,snorltv sdas dei nllgriWee eArnbeit se i,tfrtegehenrc eid talcasudgeaHhrp tnhiugcR iimrKhech wieret lessesghnco zu agts Hmaarhceu sa,tg mna abhe eiw ieeieslibswpse enei eigeniseti nrSgerup tmi ueglgemAnrlpe asD ise usa hodcje cniht ieD Idee, ied ircrehmKieh iroveigzt eiue,ebzrfgn hniCraist achuR vmo eGkoetc rgaufund erd daldeugeanfrnfo gSrpneru erd ruegeecuizsbeKrhn lireleWng ndu ntich b.letkkpiaar se hmlgicö dnan unr asl caaegS.sks vDaon its ebar buarn,eazt asd uz hCsoa atsg atihsCrni hcuR.a

Warum sich die Arbeiten verzögern

Anders als geplant verläuft die Erneuerung der Kirchheimer Straße. „Während der Bauarbeiten hat sich herausgestellt, dass die Sanierung der Hauptwasserleitung mit dem Inlinerverfahren nicht möglich ist“, sagt Sven Haumacher. Bei diesem Verfahren wird mithilfe eines Roboters saniert. Warum nun umgeplant werden muss: Die Leitung weise „ungeschickte Winkel“ auf - und verlaufe zudem anders als in den Plänen verzeichnet, so der Notzinger Bürgermeister.

Der Baggerbiss am 23. Juni, bei dem die Hauptwasserleitung beschädigt wurde, sei nicht schuld an den Verzögerungen, sagt Haumacher. Das Hauptproblem ist, dass jetzt eben doch aufgegraben und die Leitung komplett erneuert werden muss, statt sie nur zu sanieren. Und weil man schon dabei ist, werden die Wasserleitungen zu den Häusern in der Kirchheimer Straße gleich mit gemacht. Obendrauf kommt die Asphalterneuerung, die ja der eigentliche Grund für die Maßnahme war.

Sobald die Sanierung der Kirchheimer Straße sich dem Ende nähert, wird in der Notzinger Ortsmitte vor dem „Bonus“-Markt der Asphalt aufgerissen und neu gemacht. Auch die Bus­haltestelle soll barrierefrei werden. Doch selbst dann kann die Verbindungs­straße nach Kirchheim noch nicht wieder freigegeben werden. Vorher müssen auf der Wellinger Straße von der Kreuzung bis zur Bushalte­stelle die Wasser­leitung saniert und der Asphalt und die Haltestelle neu gemacht werden. Pessimistische Schätzung Sven ­Haumachers: Bis man wieder über den Würstlesberg nach Kirchheim fahren kann, könnte es Februar oder März werden.adö