Kirchheim

Absage an Reformen: „Nicht nur irritiert, sondern entsetzt“

Kirche Mit einem Zeitungsinterview hat Bischof Gebhard Fürst im Dekanat Esslingen-Nürtingen für Aufruhr gesorgt. Dort reagiert man mit einem Protestbrief und hofft weiter auf Reformen.  Von Thomas Zapp 

Sie reagieren mit einem offenen Brief: Diakon Rainer Wagner, Martina Jäger, Simone Jäger, Dekan Paul Magino, Emanuel Gebauer und der Plochinger Pfarrer Bernhard Ascher im Kaiserzimmer des Salemer Pfleghofs, Sitz des Katholischen Dekanats in Esslingen.  ​​​​​​Foto: Thomas Zapp

Diese „Werbung“ hat der katholischen Kirche im Landkreis Esslingen gerade noch gefehlt: Bischof Gebhard Fürst betonte in einem Zeitungsinterview, dass er den Zölibat weiter hochhalten werde und es Priesterinnen auch künftig nicht geben werde. An der Basis im Dekanat Esslingen-Nürtingen raufte man sich die Haare und verfasste einen offenen Brief an den Bischof. Die Hauptkritikpunkte: Die fehlende Offenheit der Kirchenleitung, wenn es um bessere Zugangsmöglichkeiten zum Priesteramt geht, die unzureichende Gleichberechtigung von Mann und Frau und die zögerliche Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche. „Das Stichwort hat der Bischof ohne Not geliefert“, sagt der Kirchheimer Diakon Rainer Wagner, der zu den Unterstützern des Briefs gehört. „Viele Leute waren sehr irritiert von diesem Artikel“, ergänzt Emanuel Gebauer, Leiter der katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis. „Entsetzt, nicht irritiert“, fügt Martina Jäger, Gemeindereferentin für Neckar-Aich, hinzu.
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