Kirchheim

Andreas Forro zieht weiter

Pädagogik Der Diakon tritt nach 15 Jahren an verschiedenen Schulen im Kirchenbezirk eine neue Stelle an.

Andreas Forro (links) war 15 Jahre lang in den Schulen im Kirchenbezirk Kirchheim tätig. Nun zieht es ihn weiter. Foto: pr

Kirchheim. 15 Jahre war Diakon Andreas Forro im Auftrag des Evangelischen Jugendwerks im Bezirk Kirchheim an verschiedenen Schulen tätig. Nun zieht er weiter und wurde feierlich verabschiedet. Das evangelische Gemeindehaus war fast zu klein für die vielen Gäste, die sich auf den Weg nach Dettingen gemacht hatten. Im Rahmen eines Gottesdienstes, bei dem Andreas Forro selbst die Predigt hielt, wurde er von Dekan Tsalos verabschiedet. „In den 15 Jahren ist vieles gewachsen und gehört heute wie selbstverständlich zur Schule dazu. Prüfungs­segen oder die Sommerschule, um nur zwei zu nennen“, so der Dekan in seinen Grußworten. Er betonte mehrmals, dass er Andreas Forro nur ungern ziehen lasse.

Vor 15 Jahren war Andreas Forro noch ein Exot an der Schule, da er weder zur klassischen Schulsozialarbeit noch zu den Lehrenden gehörte. Er formulierte seinen Auftrag mit folgenden Worten: „Das Jugendwerk hat gesagt, wir müssen dort hingehen, wo die Jugendlichen sind. Also gehe ich an die Schule.“ Heute ist er ein wichtiger Bestandteil im Kollegium der Teck-Realschule und im Leben von vielen jungen Menschen.

In verschiedenen Grußworten wurde die hervorragende und verlässliche Arbeit von Andreas Forro hervorgehoben. Dr. Streicher – ehemaliger Rektor der Teck-Realschule – betonte, welch wichtiger Beitrag geleistet wird: „Vertrauen und Verlässlichkeit – diese zwei Worte beschreiben, wie wir dich an der Schule erlebt haben.“ Besondere Wertschätzung wurde durch ein spontanes Grußwort einer ehemaligen Teck-Realschülerin übermittelt. Durch die Begegnung und Begleitung während ihrer Schulzeit habe sie viele wertvolle Impulse erhalten, von denen sie heute noch profitieren würde.

Getragen wurde die Stelle der Schulkontaktarbeit zum einen von Kirchensteuermitteln des Evangelischen Kirchenbezirks, zum anderen von zahlreichen privaten Spenden über den Förderverein des Evangelischen Jugendwerks. Viele ehrenamtliche Mitarbeitende setzten sich in Fundraising-Projekten für diesen Zweig der Jugendarbeit ein. Auch die Weihnachtsaktion des Teckboten trug dazu bei. Klaus Braun