Kirchheim

Auf dem Land steigen die Preise stärker

Immobilien Der sogenannte Sparda-Report gibt Aufschluss über das Kaufverhalten bei Wohnungen und Häusern in der Region. Die durchschnittliche Investitionssumme hat deutlich zugenommen. Von Leonhard Fromm

Der Traum von vielen: Das eigene Dach über dem Kopf bleibt attraktiv, trotz gestiegener Preise.Foto: Carsten Riedl
Der Traum von vielen: Das eigene Dach über dem Kopf bleibt attraktiv, trotz gestiegener Preise. Foto: Carsten Riedl

Trotz Corona-Pandemie, Wirtschaftslage und Preissteigerungen lohne es sich, in Wohneigentum zu investieren. Ein Einbruch oder Preisblasen seien nicht in Sicht. Das ist das Fazit einer Studie, die die elf Sparda-Banken zum Immobilienerwerb ...

wntdebuesi tltrlees .aenhb saD Ge:ut suaDra ereegnb isch hacu toeerkkn gnaAbne den rsnaiLked esngliE.ns

mbnsolpeeIiemiri tnesige im amUdln rtlnzupaeo sal in Enlge,sisn hciierhKm dreo tgas hiCrtinsa dauaR vno red p-adkaBaSrn dse eLeisrt erd Kiermerhihc ie:ilFal sAl eglFo erd emenaPid ürf ide lhWa red imoImeilb die gcwheiitr als dei Nhäe zmu arsbizp.Altet rAbe u-Ba ndu oknetnNesbe dennrih leiev oerlidanermNvre am rbeee.lrimIbonimw eiD :goFel Es nsdi heer nlekiere udn evicredthet aBusweine rgt.aefg

sie rK raitrneg fua Palzt ffün

Dei clnicdcthsherthiu semitevtIounmssin dne fuKa enrei imiobmleI in tis von uroE 0192 ufa Erou 2020 n.eetsigeg ctstisSahti ktteoes erd dmeauQretatr im 3038 .uoEr sDa dins 006 Eruo mher asl im tBscni.suntehd mI nsekLrida iglet red rWte tmi 8824 Eoru fua Plazt udn 980 Eruo eürb edm .sesaLtcintdnh

eFtellariiil aaudR tienm uzd:a 736, Poeztrn irtisegrsegunPe tise ,0250 iewz nptzrkuePonet dem Ltnn,cesiatdsh teeglb red nLdiaksre Eesgnsnli zaltP 51 ruetn edn 44 etizernetSpir snid reih ide rgubeF,ir gatttruSt udn lmU tmi je dnur 101 rPoztn.e Im tSitnch agl dei bneorerew fhlWoäcneh im ieb 017 mdrreQtatn,uae im baer tahc ridrlohefrec .enwar

Die iduchetctshnhcilr gal tzletzu ebi uEor, wsa 58 Pzotenr erd nteosK c.rtihntpes tehrpnnEecds nhbcrate edi oEru ktienalpiEga .nie iMt renei oquesuuZgtz nov 221, Pnrosee,n eobegzn ufa 0001 ieEwnrhon swzcnhie 18 ndu 30 Jahern, elitg red raLesdkni ienen eZnhetl reoPtpnuzntk ebür dem en.dsiatLctnsh dmesie kgniRan negeil ied imt eWernt mu ied 05 zang weti bteotn .aRaud

iDe adinee-aCmoPron ath die tShic afu ide egneie uWoisoinnthta nud mduze hehlerbci merIm merh eMitre - tsaf nie - ath ienen uUmgz gccedaahhn,t afts eedjr eZhnet ath isch rokentk nhac imeen ueenn Zuuahes uhgceau.tms eDi nanetnnge idsn ieb 24 otrePnz der chnWsu ahcn mher Palzt, 55 oetzPnr welnlo eeni ,menUbugg einen ernaGt rdoe ,Bkaoln 44 tnePorz sich lrsesnehcel nnetr.tIe rhcuD end absuuA vno feoeoifHcm rleeievr euzdm edi eegcrkWtes zmu repAttslbzia na .nutdeBgeu

Trtoz earll lriizfnnlaee sceUei,htrneihn die itm der eomanenraioCPd- he,rhnenieeg lbteib erd csuhWn cnha Wonmetginueh Jdere vtieer Meitre ibs 05 Jaerh lnpat ni nde wzei sbi drie rhaJne oedr zu eimen itZuntkep niene Dsei itezg ihcs chau in erd cteastfrheBi onv 94 zonrtPe edr rtna,gefeB ishc end Errwbe ktsra oedr aorgs eshr skrta zu elown.l sseneIeorndb lisenep ndgiiree nisZne teonllpienze in die rna:Ket mI hgicerelV uz 2008 ltige eid irpsEsnra eib imeen esuscstntthmtDirenhcvin onv rEou ieb rehm als Eur.o ghliczeetGii iengste bera ide etsueebnf,oKnakn da diees nauepzolrt :idsn ,rrtrewseenbusGrued l-arkMe nud torntakeNos legnie metlweiirtle ibe ouEr iene ntidhuhhlcrticsce lie,bomiIm ein nitAsge 1200 um 27 .Pronetz edmuZ neisget ide aesBukotn chrud kaeaptptaniehrlMi dnu czgheiestel Vanorebg i.etwre

Wohnungsbau in Zahlen

Statistisch fehlen aktuell bundesweit 630 000 Wohneinheiten. Seit 2002 sank die Zahl der Sozialwohnungen bundesweit um 55 Prozent und liegt Ende 2021 erstmals unter einer Million.

Alle zwölf Minuten „verschwindet“ laut IG Bau eine Sozialwohnung. Die Forderung: 80 000 neue Sozialwohnungen pro Jahr und zwei Millionen Wohneinheiten bis 2030. 7,9 Millionen Haushalte haben Anspruch auf eine Sozialwohnung, was auch an den steigenden Mieten liegt. leo