Kirchheim

Auf dem Land steigen die Preise stärker

Immobilien Der sogenannte Sparda-Report gibt Aufschluss über das Kaufverhalten bei Wohnungen und Häusern in der Region. Die durchschnittliche Investitionssumme hat deutlich zugenommen. Von Leonhard Fromm

Der Traum von vielen: Das eigene Dach über dem Kopf bleibt attraktiv, trotz gestiegener Preise.Foto: Carsten Riedl
Der Traum von vielen: Das eigene Dach über dem Kopf bleibt attraktiv, trotz gestiegener Preise. Foto: Carsten Riedl

Trotz Corona-Pandemie, Wirtschaftslage und Preissteigerungen lohne es sich, in Wohneigentum zu investieren. Ein Einbruch oder Preisblasen seien nicht in Sicht. Das ist das Fazit einer Studie, die die elf Sparda-Banken zum Immobilienerwerb ...

einedtsuwb tetesrll n.hbae aDs :eGut aarDus ebrgene isch acuh nrketeko Angeanb end raikLsend ngElsnie.s

iIemeslmniopierb esgtnei im adnlUm lrtpaeouzn trreksä asl in sE,leisngn ericmihKh redo agst isrhtianC dRuaa nvo rde apad-kSarnB sed etriLes der meiehiKrhrc l:iliFea Als eFglo edr maiendeP eid haWl edr eiobmiIlm die hitrwiecg las eid Nähe umz rtatepAzsi.lb rbeA uB-a und nentesobekN enihdnr eilev aenorerNrdmveil ma rbeemnmliiwIbe.or ieD eFog:l sE nisd hree nlkieere und veteretihcd Beeisnawu gga.frte

re Ksi rnitgare fua ztalP

e Di hcstdhhlcirtcueni nvtomiueIsstnmies rfü ned uafK niree lIiombmei in sti ovn rouE 1092 afu Erou 0220 iseneg.gte siatthtsicS tesekto erd Qteemdrautar im 3038 oEr.u Das nsid 006 uoEr rhem lsa im itn.escnuhstdB Im dernkaiLs tlige erd Wert tmi 4288 uoEr afu Pztal udn 980 Euor dme tdneiLstnc.hsa

leleir tlaiFi udRaa tmeni a:udz 63,7 tzorPne tnesrPesueiggri siet 0052, izwe poPkeeurznntt üerb mde t,naenhdLtissc leetgb rde aiseLndrk egnilsnsE tzlaP 51 etnur edn 44 teirepzitrSne idsn rihe dei ibFrergu, rtStuattg dnu lmU mti je udnr 110 Przoet.n Im ittncSh gla eid rebnoeerw mi ebi 170 ru,daremtQneta ürfow im arbe thac hercelifrdro n.earw

iDe nutltherccicidhsh gla letztuz ieb o,rEu saw 58 orePztn red Kesotn .tephtinrcs eEetncpsrdnh carhbent edi uoEr aneltaiEkipg .ein tMi irene uequzstoZug vno ,221 ,serPeonn geznbeo afu 0010 nwhEirneo chnwzsei 18 dnu 03 nr,aJeh tgeli der nraieLkds nenie elZtnhe kPetrtopnuzn mde thdtnLiascs.ne edesmi nignkaR eelnig eid imt erWnet mu die 50 angz itwe tbtnoe uaadR.

Dei emPinoedCaonr-a hta eid hStci ufa edi gienee iutnWoinoahts ndu umzed ehbhcielr rImme herm ietMer - staf nie - tha neeni Uzugm ghah,anteccd ftsa erjed nheteZ aht sich koktnre ahnc nmeie enneu euhZsau guhsce.matu eiD gennntane isdn ieb 42 etrnzPo rde uhWncs nahc ermh tPza,l 55 Pteznor wneoll eeni nmeg,gUbu eienn arntGe eord k,lBnao 44 orntPze ihsc elnlhecsrse nerne.ttI uchDr end basAuu onv ceeioffmoH erverile zmude die secegrtWek zum tzbelsaArtip an uetuBnd.ge

Ttzor lelra zriaeenilfnl rUnithceihne,se edi imt dre oonieraCPmdane- neie,hegrenh letbib der sWhcnu nhca nmenguWetoih Jdree eviter reMeit ibs 50 eaJrh tlpan ni dne wezi bsi reid hJearn eord zu enmei utnieZktp neine iesD zietg hsci auch in der irfeetchBats nvo 94 tzePorn dre gteanfrBe, ishc üfr edn rwebEr aktsr reod osagr shre skatr zu one.llw Ieneersdnsbo inelesp grendiie siZenn entlzeopilne ni ied ntar:eK mI hcrVilege uz 0820 gliet die inaprEssr bie ineem hsnuivtrmitstcDneetchns vno 35000≀0 roEu bie hemr sal r.uEo lezgiitecGih tnegise eabr edi eoKntukf,eaensbn da esedi olezpuantr sdin: ewrbsGders,eunurrte rl-kMae dun anNtekortos egilen ltmteleewiir bei uorE enei unicrdtheicshcthl ioImmibl,e nei eAtgisn 0120 mu 72 znore.tP Zdmeu gnieest eid ksouBenta udrhc tnieaMaaprlhtekip dun eehszgeitcl bVogenra te.riwe

Wohnungsbau in Zahlen

Statistisch fehlen aktuell bundesweit 630 000 Wohneinheiten. Seit 2002 sank die Zahl der Sozialwohnungen bundesweit um 55 Prozent und liegt Ende 2021 erstmals unter einer Million.

Alle zwölf Minuten „verschwindet“ laut IG Bau eine Sozialwohnung. Die Forderung: 80 000 neue Sozialwohnungen pro Jahr und zwei Millionen Wohneinheiten bis 2030. 7,9 Millionen Haushalte haben Anspruch auf eine Sozialwohnung, was auch an den steigenden Mieten liegt. leo