Kirchheim

Auszeichnung für eine „Pionierin“

Kunst Hannelore Weitbrecht erhält am kommenden Sonntag den „NaturEnergie“-Förderpreis 2020.

Das Kunstobjekt „Doppelschalen“ aus Draht und Papier hat Hannelore Weitbrecht im Jahr 1999 gestaltet. Foto: pr
Das Kunstobjekt „Doppelschalen“ aus Draht und Papier hat Hannelore Weitbrecht im Jahr 1999 gestaltet. Foto: pr

Kirchheim. Die in Kirchheim lebende Künstlerin Hannelore Weitbrecht bekommt diesen Sonntag, 9. August, den „NaturEnergie“-Förderpreis verliehen. Verbunden ist diese Auszeichnung mit einer Sonderausstellung ihrer Arbeiten im Hans-Thoma-Kunstmuseum in Bernau.

Die vom Hochrhein stammende und in Kirchheim lebende Künstlerin Hannelore Weitbrecht gilt in der Szene im Hinblick auf Naturobjekte und Naturinstallationen als eine Pionierin. Schon zu Beginn der 90er-Jahre hat sich die Künstlerin der Objektkunst zugewandt und die Landart in die Museen und Galerien geholt.

Parallel zur Natur baut die 68-Jährige in ihrer Kunst-Welt Ordnungen auf, die in abstrakter Gestalt die sichtbare, natürliche Welt und zugleich die Gesellschaft reflektieren sollen. Das Ziel dabei: Das Leben als das ausstellen, was es ist und was es ausmacht.

Die Sonderausstellung können Interessierte von 12. August bis 11. Oktober in der Schwarzwald-Gemeinde Bernau betrachten. Das Hans-Thoma-Kunstmuseum ist montags, mittwochs und donnerstags von jeweils 10.30 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr geöffnet, am Wochenende können die Werke zwischen 11.30 und 17 Uhr besichtigt werden. pm

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