Kirchheim

Autobahnmeisterei-Beschäftigte fordern bessere Arbeitsbedingungen

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Etwa 15 Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Kirchheim sind am gestrigen Freitag in Warnstreik getreten. Nachdem am vergangenen Montag die ersten Tarifverhandlungen ohne Ergebnis vertagt worden waren, hatte die Fachgewerkschaft der Straßen- und Verkehrsbeschäftigten ihre Mitglieder zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Die Gewerkschaft kritisiert die Haltung der Arbeitgeber. „Von Jahr zu Jahr steigen die Steuereinnahmen der Länder, während bei den Beschäftigten kaum etwas ankommt“, sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Hermann-Josef Siebigteroth. Er fordert deutliche Investitionen in berufliche Perspektiven. „Es geht uns um Wertschätzung der Straßenwärter. Sie arbeiten in einem Beruf mit der höchsten Gefahr von schweren, teils tödlichen Arbeitsunfällen.“ Sollte auch die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis bleiben, sind weitere Streiks geplant. Unterstützung bekamen die Kirchheimer Beschäftigten von ihren Kollegen aus Herrenberg. Hermann-Josef Siebigteroth und Jörg Feuerbacher, stellvertretender Landesvorsitzender des Beamtenbunds, nahmen am ganztägigen Warnstreik ebenfalls teil. kry


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