Kirchheim

Berufsmesse in Kirchheim: „Iron Man“ trifft auf Finanzwirt 

Ausbildung Rund 700 Schülerinnen und Schüler haben die Infomesse der Jugendagentur in der Kirchheimer Stadthalle besucht. Von Bianca Lütz-Holoch

Die Schüler durften selbst zur Spritzpistole greifen. Foto: Carsten Riedl

Es ist ein Blickfang: Das „Iron Man“-Bild am Stand der Nürtinger Philipp-Matthäus-Hahn-Schule zieht die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler bei ihrem Gang über die Messe zur Berufswahl in der Kirchheimer Stadthalle auf sich. Das Kunstwerk ist aber nicht der einzige Grund, warum sich dort immer wieder Schlangen bilden: Unter Anleitung der Fahrzeuglackierer-Azubis Marc Lechler und Moritz Pfeiffer können die jungen Besucher selbst zur Spritzpistole greifen und Motive auf Papier sprühen. Besonders beliebt: „Die Polizei und Stationen, an denen es Messstände und Instrumente gibt – oder an denen die Schüler aktiv werden können“, weiß Wolfgang Schinko von der Jugendagentur Kirchheim-Nürtingen.

40 Firmen waren vertreten

Zum 25. Mal bot die Messe Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, sich an Ständen über Berufsbilder zu informieren, mit Azubis ins Gespräch zu kommen oder bei der Ausbildungsplatz-Börse Ausschau nach einer Lehrstelle zu halten. 40 Firmen waren vertreten und stellten verschiedene Berufe vor – vom Finanzwirt über die Fachangestellte für Bädertechnik bis zum anästhesietechnischen Assistenten. Rund 700 Schüler aus Kirchheim und Umgebung nutzten die Chance, Infos aus erster Hand zu bekommen. Ein paar Dinge liefen coronabedingt anders ab als sonst. So mussten die Schulen sich für einen von vier Zeitblöcken anmelden. Eine Trennung nach Geschlechtern gab es nicht. „Es läuft aber gut. Mal sehen, wie wir das künftig machen“, so Schinko.

Mancher dürfte an dem Tag seinem Traumberuf ein Stück nähergekommen sein – dank der Azubis, die begeistert von ihren Jobs erzählen. Wie Marc Lechler, dem Schöpfer des „Iron Man“. Er hat übrigens schon weitere Pläne für seine berufliche Zukunft: „Ich möchte mich auf die Restaurierung von Oldtimern spezialisieren“, verrät er. 

Anzeige