Kirchheim

Bescherung scheibchenweise

Haushalt Dem Kreis stehen im kommenden Jahr 40 Millionen Euro mehr zur Verfügung als geplant. Der Geldsegen mitten in der Krise schafft Spielräume für Investitionen und entlastet die Kommunen. Von Bernd Köble

Neubau des Landratsamts auf dem Stumpenhof. Foto: Roberto Bulgrin
Neubau des Landratsamts auf dem Stumpenhof. Foto: Roberto Bulgrin

Verkehrte Welt inmitten der sich zuspitzenden Krise: Während viele Kommunen mit harten Verlusten bei der Einkommens- und Gewerbesteuer rechnen müssen, verzeichnet der Landkreis im kommenden Haushalt Mehreinnahmen von fast 40 Millionen Euro. Ein wesentlicher Grund sind neben Rekordeinnahmen bei der Grunderwerbsteuer gestiegene Schlüsselzuweisungen vom Land, wo sich die schlimmsten Befürchtungen bei der Steuerschätzung im Mai auch im Sommer nicht bewahrheitet haben. Die Folge: Die Kreisverwaltung musste schon ...

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Kreistag schließt Kompromiss bei Mietobergrenzen

Ab 1. August kommenden Jahres erhalten Hartz-IV-Empfänger im Landkreis mehr Geld für Miete. Allerdings weniger als der Sozialausschuss des Kreistags noch Ende November mit einer knappen Mehrheit von Grünen, SPD und Linke beschlossen hat. Für eine pauschale Erhöhung der Mietobergrenzen um fünf Prozent gebe es keine Rechtsgrundlage, betont Landrat Heinz Eininger. Er hatte im November vorgeschlagen, sich am bundesweiten Verbraucher-Index zu orientieren, wie es das Bundessozialgericht vorgebe. Dies hätte eine Erhöhung von lediglich 2,5 Prozent zur Folge gehabt. Die Freien Wähler hatten daraufhin beantragt, über das Thema erneut im Kreistag abzustimmen.

In der Kreistagssitzung am Donnerstag in Filderstadt schwenkten alle Fraktionen auf einen Mittelweg ein, der eine Erhöhung der Mietgrenzen um 3,6 Prozent ermöglicht. Zur Orientierung soll dabei der Mietpreisindex des Landes Baden-Württemberg dienen. Zwar gebe es auch dazu noch keinen Richterspruch von höchster Stelle, stellte Eininger fest. Die Zahlen seien jedoch statistisch belegbar. „Mir ist es bei diesem Thema wichtig, dass dieses Votum von allen Fraktionen getragen wird und nicht das Ergebnis einer Kampfabstimmung ist,“ betonte Eininger. Im August will die Kreisverwaltung ein überarbeitetes Konzept für die Fortschreibung vorlegen. bk