Kirchheim

Bis zur letzten Spule

Kinos Den Lockdown erleben die Lichtspielhäuser im Kreis auf unterschiedliche Weise. Für die einen heißt es durchhalten, die anderen ergreifen die Flucht nach vorn – aufgeben will keiner. Von Bernd Köble

Wann hebt sich der Vorhang wieder? Kinos wie das Kirchheimer Central trifft der Lockdown hart.Foto: Carsten Riedl
Wann hebt sich der Vorhang wieder? Kinos wie das Kirchheimer Central trifft der Lockdown hart. Foto: Carsten Riedl

Der Ufa-Palast im Nordbahnhof-Viertel gehört seit dieser Woche einer Wohnbaugesellschaft, und im altehrwürdigen Metropol an der Bolzstraße soll eine Boulderhalle für Kletterer einziehen. Von einschneidenden Veränderungen wie in der Landeshauptstadt ist die Kinolandschaft im Kreis Esslingen zwar noch nicht betroffen, doch auch hier sorgen sich die Betreiber um ihre wirtschaftliche Existenz. Corona trifft die Kinos hart. Eingeschränkter Betrieb im Frühherbst, erneuter Lockdown seit November, das so wichtige ...

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„Koki“ setzt auf den Burg-Sommer

Kommunale Kinos können zwar mit Zuschüssen rechnen, doch auch in Betrieben wie dem Koki in Esslingen geht die Angst um. Der Kulturverein mit mehr als 1300 Mitgliedern zählte vor der Pandemie rund 50 000 Besucher im Kinosaal auf der Maille und beim Sommerkino auf der Burg. Die städtischen Zuschüsse in Höhe von 40 000 Euro für den laufenden Betrieb waren zuletzt politisch umstritten. Durch den Lockdown bangt der Verein im 40. Jahr zudem um seine circa 160 ehrenamtlichen Helfer, ohne die der Betrieb nicht finanzierbar wäre.

Zentrales Standbein des Koki ist das Open-Air-Kino im Sommer auf der Esslinger Burg, das bereits 2020 Corona zum Opfer fiel und im Jahr davor 26 000 Besucher lockte. Bisher hat die Stadt nicht entschieden, ob das Filmfestival stattfinden kann. „Das Kino auf der Burg ist von immenser Bedeutung für uns“, sagt Koki-Geschäftsführer Stefan Hart. bk