Kirchheim

Das nachhaltigste Gebäude der Welt steht in Kirchheim

Bauprojekt Mit internationalem Zertifikat ausgezeichnet: Die Erweiterung des Eisbärhauses setzt neue Maßstäbe.

Das Eisbärhaus in Kirchheim: Foto: pr
Das Eisbärhaus in Kirchheim: Foto: pr

Kirchheim. Im Zentrum von Kirchheim ist mit der Erweiterung des Eisbärhauses ein Gebäude fertiggestellt worden, das neue Maßstäbe setzt. Das Projekt optimiert das nachhaltige Bauen in vielen Bereichen. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zeichnete das klimapositive Wohn- und Geschäftshaus hierfür mit dem Zertifikat in Platin aus - die höchste Bewertung, die ein Neubau im Zertifizierungsverfahren der DGNB jemals erreicht hat. Damit zählt das Eisbärhaus nun als nachhaltigstes Gebäude der Welt.

Wie bereits das „alte“ Eisbärhaus wurde auch dessen Erweiterung vom Kirchheimer Generalplanungs- und Architekturbüro Bankwitz konzipiert. Der neue Anbau fußt auf den drei Säulen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie und Soziokulturelles.

Dabei bewertet die DGNB ein Gebäude anhand von insgesamt 37 Kriterien. Hierzu zählen zum Beispiel die Ökobilanz des Gebäudes, die Rückbau- und Recyclingfreundlichkeit oder die Innenraum-Luftqualität. Eine Auszeichnung erhalten dabei ausschließlich besonders umweltfreundliche, ressourcenschonende und funktionale Bauten, die sich vorbildlich in ihr Umfeld integrieren. Für die bes­te Bewertungsstufe, ein Platin-Zertifikat, muss ein Projekt einen Gesamterfüllungsgrad von mindestens 80 Prozent aufweisen.

Mit dem höchsten je erzielten Ergebnis von 94,2 Prozent wurde die Erweiterung des Kirchheimer Eisbärhauses nun im Rahmen der internationalen „World Green Building Week 2020“ offiziell mit dem Zertifikat in Platin ausgezeichnet. pm/Foto: pr

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