Kirchheim

Den Bächen geht es etwas besser

Seuche Die im Trinkbach festgestellte Krebspest hat sich nicht weiter verbreitet. Schutzmaßnahmen bleiben bestehen.

Fluss. Foto: Thomas Krytzner
Fluss. Foto: Thomas Krytzner

Kirchheim. Im Trinkbach auf Höhe Jesingens wurde im September der Ausbruch der Krebspest festgestellt. Bei der Krebspest handelt es sich um eine Tierseuche aus Nord­amerika, die für heimische Flusskrebsarten tödlich verläuft. Eine Gefahr für Menschen und andere Tiere besteht aber nicht.

Um eine Verschleppung zu vermeiden und die noch vorhandenen Bestände der heimischen Edel- und Steinkrebse vor einer Infektion zu schützen, wurden Schutzmaßnahmen beschlossen. Das Betreten der Gewässer, Wasserschöpfen oder das Tränken von Vieh wurden im Einzugsgebiet der Lindach und in Teilbereichen der Lauter eingeschränkt.

Die Schutzmaßnahmen waren erfolgreich. Eine Ausbreitung des Erregers aus dem Trinkbach in angrenzende Gewässer war nicht festzustellen. In Lindach und Seebach wurden in den letzten Wochen lebendige Steinkrebse nachgewiesen. Trotzdem werden die Maßnahmen über den 31. Dezember hinaus verlängert, allerdings nur noch im betroffenen Abschnitt des Trinkbachs, also von der Mündung des Seebaches bis zur Mündung in die Lindach sowie die beiden Trinkbachzuflüsse. pm

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