Kirchheim

Der Deutsche Umweltpreis

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) vergibt seit 1993 jährlich den Deutschen Umweltpreis. Auf ihrer Homepage heißt es über die Kriterien: „Mit der Vergabe des Deutschen Umweltpreises werden Einsatz und Leistungen ausgezeichnet, die jetzt und zukünftig entscheidend und in vorbildhafter Weise zum Schutz und zur Erhaltung unserer Umwelt beitragen. Die zu prämierende Leistung sollte dazu beitragen, Umweltprobleme rechtzeitig zu erkennen und mit Hilfe geeigneter Vorsorge- und Umsetzungsstrategien zu entschärfen. Die Verdienste sollten derart überzeugend sein, dass ein Nachahmungseffekt erzielt wird. Entsprechend sollten der Modellcharakter und die praktische Umsetzbarkeit im Vordergrund stehen. “

Zahlreiche externe Experten sollen als „Vorschlagsberechtigte“ größtmögliche Neutralität und Qualität gewährleisten. Sie werden durch die Geschäftsstelle der DBU zur Vorschlagsabgabe aufgefordert. Dieses Vorschlagswesen erhöht die Bedeutung für die Preisträger – ebenso wie die feierliche Verleihung des hochdotierten Preises durch den Bundespräsidenten.

Frühere Preisträger waren unter anderem Michael Otto (1997), Franz Ehrnsperger (2001), Klaus Töpfer (2002), Claus Mattheck (2003), Loki Schmidt (2004), Heinz Sielmann (2005), Beate Weber (2007), Ernst Ulrich von Weizsäcker (2008), Michail Gorbatschow (2010), Ursula Sladek (2013), Hubert Weinzierl (2014) oder zuletzt Mojib Latif (2015).

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