Kirchheim

Der persönliche Kontakt löst manches Vorurteil in Luft auf

Vielfalt Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie haben GEW und die Linke zu einem Onlinegespräch über Vielfalt an Schulen eingeladen. Von Peter Dietrich

Sexuell gleichgeschlechtlich orientierte junge Menschen stoßen in der Gesellschaft oftmals an Grenzen. Dass Vielfalt aber zum Le
Sexuell gleichgeschlechtlich orientierte junge Menschen stoßen in der Gesellschaft oftmals an Grenzen. Dass Vielfalt aber zum Leben gehört, war Gegenstand eines Onlinegesprächs zum Internationalen Tag gegen Homophobie, Biphobie, Interphobie und Transphobie. Foto: pr

Seit 2005 wird der 17. Mai als Internationaler Tag gegen Homophobie, Biphobie, Interphobie und Transphobie begangen. Ulrich Haussmann aus Kirchheim, der sich für die Rechte von Homosexuellen einsetzt, hatte den Kirchheimer Stadträten ...

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Internationales Ranking

Hans Dörr präsentierte einige internationale Zahlen: In 15 von weltweit 202 Ländern und Regionen droht Homosexuellen aktuell die Todesstrafe. In mindestens 45 Staaten wurden im vergangenen Jahr Menschen wegen ihrer Homo- oder Transsexualität ermordet. Das geht aus dem Spartacus Gay Travel Index 2020 hervor.

 

Am schlechtesten schneidet bei diesem Index die russische Teilrepublik Tschetschenien ab (Platz 202), gefolgt von Somalia sowie dem Iran und Saudi-Arabien. Deutschland ist gegenüber dem Vorjahr von Rang 23 auf Rang zehn geklettert. „Es hat sich also einiges verbessert in Deutschland“, kommentierte Hans Dörr. „Dennoch gibt es weiterhin Homophobie in unserem Land - meist in eher subtiler Form.“ pd