Kirchheim

Der Tierschutzverein Kirchheim und seine Tierheime

Entstehung: Über 25 Jahre lang hat der Tierschutzverein Kirchheim sein Domizil auf dem Gelände des städtischen Bauhofs in Kirchheim gehabt. Wegen Eigenbedarfs des Grundstückseigentümers Recaro muss der Verein nun ausziehen. Entwicklung: Seit etwa zehn Jahren sucht der Tierschutzverein nach einem neuen geeigneten Standort. Die Schwierigkeit dabei war, einen Kompromiss zwischen den gesetzlichen Anforderungen und den Wünschen des Vereins zu finden. Aus Lärmschutzgründen müssen Tierheime im Außenbereich gebaut werden. Der Tierschutzverein Kirchheim hat aber Interesse daran, sein Kleintierheim so nah wie möglich an einem Wohngebiet zu haben, um dem Sicherheitsbedürfnis seiner Mitarbeiter zu entsprechen: Vor allem junge Mädchen kümmern sich ehrenamtlich um die Tiere und könnten sonst insbesondere abends nicht mehr alleine ins Tierheim kommen. Kirchheim hat ein Kleintierheim, das vor allem Katzen, aber auch Vögel, Nager und andere Kleintiere aufnimmt. Für Hunde ist am alten wie am neuen Standort nur ein Platz für kurzfristige Aufenthalte vorgesehen. An einer Vergrößerung hatte der Verein kein Interesse, da das sowohl auf den Standort Auswirkungen gehabt hätte als auch auf die personelle und finanzielle Struktur. Zukunft: Der Verein ist in Verhandlung mit anderen Tierschutzvereinen wegen einer Kooperation bei der Aufnahme von Hunden. Verhandelt wird auch ein neuer Abrechnungsmodus. Bisher wurden den Gemeinden Einzelabrechnungen für Fundtiere in Rechnung gestellt. Der Tierschutz auf Bundes- und Landesebene empfiehlt aber eine Pro-Kopf-Pauschale, die die Kommunen im Raum zahlen müssen. Das strebt auch der Tierschutzverein Kirchheim an, um seine Zukunft auf sichere Beine zu stellen. bil


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