Kirchheim

Der Weg zur Hahnweide wird saniert

Verkehrssicherheit Die Stadt Kirchheim steckt 254 000 Euro in einen Teilabschnitt des stark frequentierten Feldwegs.

Kirchheim. 465 Meter Feldweg sollen für 254 000 Euro saniert werden. Das macht 546 Euro für den „laufenden Meter“. Dass an dieser Ausgabe nichts zu rütteln ist, belegt der einstimmige Beschluss des Kirchheimer Ausschusses für Infrastruktur, Wirtschaft und Umwelt. Die 465 Meter Feldweg befinden sich zwischen der Straße nach Reudern und der Hahnweide. Ein anderer Teil des gesamten Wegs, weiter westlich gelegen, war bereits 2018 saniert worden.

Tiefbau-Sachgebietsleiterin Bi­- anka Wötzel sprach im Ausschuss von „Netzrissen“, die zur Plattenbildung führen, was wiederum die Verkehrssicherheit gefährdet - „durch Platten, die sich aufstellen“. Das soll nun grundlegend verbessert werden, und zwar durch eine ressourcenschonende Methode. Der vorhandene Belag wird aufgefräst, mit einem Spezial­bindemittel versehen und anschließend wieder komplett verfestigt. Anschließend erhält der Feldweg eine neue Deckschicht.. Der Vorteil dieser Vorgehensweise: Kein altes Material muss abtransportiert werden, und auch neues Material ist nur in geringem Umfang anzuliefern.

Eine deutliche Veränderung erfährt der alte Feldweg durch eine leichte Verschiebung nach Süden - auf städtischem Grundstück. Es geht darum, den Baumbestand zu erhalten. Eine Wurzelsondierung hatte ergeben, dass der Feldweg die vorhandenen Eichen in ihrer unterirdischen Entfaltung zu sehr beeinträchtigt.

Stichwort „Beeinträchtigung“: Um den Verkehr auf dem stark frequentierten Feldweg möglichst wenig zu beeinträchtigen, sollen die Arbeiten noch im Lauf des Jahres stattfinden - weil im Winter sowohl für die Landwirtschaft als auch für den Segelflug weniger Fahrten in Richtung Hahnweide anstehen. Ein fehlender Zuschussbescheid immerhin kann die Ausschreibung jetzt nicht mehr verzögern: Das Land hat inzwischen zugesagt, sich mit knapp 64 000 Euro an der Sanierung zu beteiligen. Baden-Württemberg ist also mit gut 138 Euro für den „laufenden Meter“ dabei. Andreas Volz

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