Kirchheim

Die Hausärzte sind bereit

Impfen Experten sind sich einig: Der Weg aus der Krise führt über die Arztpraxen. Eine in Kirchheim beteiligt sich jetzt an einem landesweiten Pilotprojekt. Von Bernd Köble

Symbolfoto: Impfen; Foto: Carsten Riedl
Symbolfoto: Impfen; Foto: Carsten Riedl

Es könnte der Anfang vom Ende der Krise sein: Seit dieser Woche werden in einer Hausarztpraxis in Kirchheim Patienten mit dem Biontech-Wirkstoff gegen das Coronavirus geimpft. Als einzige Praxis im Landkreis und bisher auch nur als sechswöchiges landesweites Pilotprojekt im Auftrag des Sozial­ministeriums. Doch das soll sich ändern. Thomas Löffler, Internist in Kirchheim und einer der Sprecher der Kreisärzteschaft, rechnet damit, dass ab April flächendeckend in den Praxen geimpft werden kann. Für Löffler ein ...

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Keine Impfung trotz Impftermins

Unmut auf beiden Seiten: Im Kreisimpfzentrum am Flughafen mussten in dieser Woche mehrere Impfwillige unverrichteter Dinge die Heimreise antreten, obwohl sie zuvor einen Termin vereinbart hatten.

Der Grund: Ob jemand nach den aktuell geltenden Regeln impfberechtigt ist, wird erst bei der Anmeldung vor Ort genau geprüft. Vor allem bei Personen, die nicht nur aufgrund ihres Alters, sondern wegen entsprechender Vorerkrankungen oder ihrer beruflichen Tätigkeit zu einer Risikogruppe zählen, ist ein Abgleich am Telefon oder online oft schwierig. Nicht selten stellen die Hilfsdienste in den Zentren auch fest, dass bewusst falsche Angaben gemacht wurden, um möglichst rasch an einen Termin zu kommen.

„Eine Situation, die auch für unsere Mitarbeiter nicht erfreulich ist“, sagt Malteser-geschäftsführer Marc Lippe. Die hätten klare Anweisungen vom Ministerium, keinerlei Ausnahmen zuzulassen. Dass Impfberechtigte weggeschickt würden, weil Impfstoff fehle, dem widerspricht Lippe. „Wer berechtigterweise eine Terminzusage hat, der wird auch geimpft.“ bk