Kirchheim

„Die Kirchheimer Altstadt wird gelobt und bewundert“Nachgefragt

Heike Büttner, Leiterin der „Kirchheim Info“, sagt: „Unsere Schnupperangebote in Kirchheimer Geschichte kommen bei den Besuchern sehr gut an.“

Heike Büttner
Heike Büttner

Welche Bedeutung hat der „Tag des offenen Denkmals“ für Kirchheim? Das wird ja hier im Vergleich zu anderen Orten immer recht groß begangen.

HEIKE BÜTTNER: Das hat sich über die Jahre so entwickelt. Für uns ist es auch immer eine Plattform, auf unsere Stadtführungen hinzuweisen. Wir haben ja so etwa 400 Stadtführungen im Jahr. Beim „Tag des offenen Denkmals“ können die Gäste mal „schnuppern“, eine halbe Stunde lang. Da ist auch mal etwas dabei, das man in den normalen Führungen nicht hat.

Welche Besonderheiten hat Kirchheim denn zu bieten?

BÜTTNER: Wir haben hier ein schönes Ensemble, mit der Martinskirche, mit den Steinmetzen und mit den anderen Führungen rund um die Altstadt. Das sind so Bausteinelemente, die gut ankommen. Von den Stadtführern kommt viel positive Resonanz, und sie sind ja diejenigen, die das jeweilige Jahresmotto mit Leben füllen.

„Gemeinsam Denkmale erhalten“ lautete das Motto beim „Tag des offenen Denkmals“ in diesem Jahr. Wie sind Sie das Thema angegangen?

BÜTTNER: Gerade die Stadtführer haben Spaß daran, sich mit dem Motto auseinanderzusetzen. „Gemeinsam Denkmale erhalten“ ist ein etwas schwierigeres Thema, als wir das in früheren Jahren hatten. In den 70er-Jahren wurde viel diskutiert, ob man alles modern und funktional umbaut. Viele Bürger wollten das nicht. Heute wird die Altstadt von Kirchheim gelobt und bewundert.

Um was ging es in diesem Jahr vor allem?

Uns von der „Kirchheim-Info“ geht es vor allem um die Präsentation des Erreichten, alles andere liegt in der Hand der Stadtplaner. Ich kriege auf jeden Fall von Besuchern und Fachleuten von außerhalb sehr viel positives Feedback.

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