Kirchheim

Die Zeremonie des City Rings beginnt erst Anfang Dezember: Der Tee muss noch ziehen

Symbolbild: Tee
Symbolbild: Tee

Kirchheim. „Kirchheim brüht auf!“ Was am Dienstag im Teckboten als Herbstaktion des City Rings bezeichnet wurde, ist tatsächlich auch so geplant - mit einem kleinen, aber feinen Unterschied: Auch wenn der Tee freilich schon im Herbst gut tun könnte, handelt es sich tatsächlich um die Weihnachtsaktion der Kirchheimer Händlergemeinschaft. Dementsprechend beginnt das große Aufbrühen erst in der Woche zwischen 1. und 2. Adventssonntag, am Mittwoch, 2. Dezember.

Der Tee muss also noch rund drei Wochen ziehen, bevor er tatsächlich in insgesamt 34 City-Ring-Geschäften verschenkt werden kann. „Verschenkt“ ist das richtige Stichwort, denn „ausgeschenkt“ wird er nicht in den Läden: Was die Kunden beim Einkauf erhalten, ist ein Teebeutel, den sie dann bei sich zuhause aufbrühen können. Corona macht es somit möglich, dass man zwar zum Einkaufen in die Stadt geht, danach aber in den eigenen vier Wänden den mitgebrachten Tee in einer würdevollen Zeremonie zur vollen Entfaltung bringen kann.

Das mit der Zeremonie ist keinesfalls übertrieben: Bei den rund 4 000 Teebeuteln, die - solange Vorrat reicht - im Dezember zur Verteilung kommen, handelt es sich nämlich nicht um Dutzendware vom Discounter, sondern um liebevoll zubereitete Mischungen aus den Häusern zweier Kirchheimer City-Ring-Mitglieder, der „Tee- und Weinecke“ sowie der „Teeschwes­tern“.

Für Kunden, die jetzt schon nach den Teebeuteln gefragt haben, gilt also die Devise: „Abwarten, bevor es den Tee zum Aufbrühen gibt.“ Dazu passt in der Coronakrise noch ein anderes Sprichwort, das aus China stammen soll: „Hoffnung ist wie der Zucker im Tee. Auch wenn sie klein ist, versüßt sie alles.“ Andreas Volz

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