Kirchheim

Drei Fragen an OB Angelika Matt-Heidecker

Gemeinderat, Gemeinderatsitzung, GR Kirchheim, OBin Matt-Heidecker
Gemeinderat, Gemeinderatsitzung, GR Kirchheim, OBin Matt-Heidecker

1.Frau Matt-Heidecker, die Freien Wähler wollen das „Esslinger Modell“ in der Jugendarbeit in den Städten für freie Träger öffnen. Was halten Sie davon?

Ich sehe das Risiko, dass dadurch ein seit Jahrzehnten erfolgreiches Modell gefährdet wird. In Kirchheim haben wir im Mehrgenerationenhaus Linde mit dem Kreisjugendring als Partner gute Erfahrungen gemacht. Ich kann es im Einzelfall aber verstehen, wenn in Städten, wo viele freie Träger am Arbeiten sind, solche Diskussionen entstehen.

2.Das Argument der Befürworter heißt Wettbewerb schafft Vorteile. Sehen Sie das auch so?

Das klingt zumindest gut. In der offenen Jugendarbeit geht es vor Ort aber auch um Dinge wie Sicherheit und Verlässlichkeit. Das halte ich für wichtiger. Der KJR war in der Vergangenheit im Landkreis immer ein verlässlicher Partner.

3.Kommt die Diskussion zum falschen Zeitpunkt?

Ich meine, der Kreisjugendring hat einen schweren Weg hinter sich gebracht. Man hat viel unternommen, alte Strukturen aufgebrochen, um den KJR neu aufzustellen. Ich meine, er hätte es verdient, dass er jetzt wieder wie gewohnt an die Arbeit gehen kann.bk

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