Kirchheim

Eine starke Allianz für die Teck-Region

Weihnachtsaktion Zum 39. Mal startet der Teckbote seine große weihnachtliche Benefizaktion und setzt dabei auf großzügige Unterstützung. Von Irene Strifler

Toller Start: Volksbank-Vorstandsmitglied Eberhard Gras (links) und Marketing-Chef Michael Handte (rechts) überreichen den erste
Toller Start: Volksbank-Vorstandsmitglied Eberhard Gras (links) und Marketing-Chef Michael Handte (rechts) überreichen den ersten Scheck der neuen Weihnachts-Aktion an Teckboten-Verleger Ulrich Gottlieb.Foto: Markus Brändli

Die Teckboten-Weihnachtsaktion geht in die nächste Runde: Zum 39. Mal werden Spenden gesammelt zugunsten von Organisationen, die in der Region rund um die Teck entscheidende Beiträge zum sozialen Leben leisten. Gemeinsam mit seinen Lesern und hiesigen Geschäftsleuten stellt der Teckbote seit fast vier Jahrzehnten eine starke Allianz für die Teck-Region dar. - Eine Allianz, zu der die Volksbank als wesentliche Säule zählt.

Auch dieses Jahr wieder hat das heimische Kreditunternehmen, die Volksbank Nürtingen-Kirchheim, den Startschuss gegeben für die große Benefizaktion. Eberhard Gras vom Vorstand der Volksbank, und Michael Handte vom Marketing, schauten kürzlich mit einem üppigen Scheck in der Redaktion vorbei: Mit 2 000 Euro unterstützt die Volksbank auch dieses Jahr wieder die Weihnachtsaktion. „Genau wie bei der Weihnachtsaktion steht auch bei der Volksbank der Mensch im Mittelpunkt“, wies Eberhard Gras auf gleiche Zielsetzungen hin und betonte die Bedeutung jedes Einzelnen: „Dieses Engagement trägt unsere Gesellschaft.“ Deshalb gelte es, soziale Einrichtungen und Vereine bei ihren finanziellen Herausforderungen zu unterstützen. Eberhard Gras ist dieses Jahr neu in die Spitze des Kreditunternehmens aufgerückt. Als gebürtiger Großbettlinger, der 1980 seine berufliche Karriere bei der damaligen Volksbank Nürtingen begonnen hatte, ist ihm die Region von klein auf vertraut. „Die Verwurzelung der Bank vor Ort muss vom Vorstand ausgehen“, lautet sein Credo. Speziell Kirchheim sieht er durch den aktiven BDS, der in Kombination mit dem City Ring agiert, in jeder Hinsicht gut aufgestellt. Bei Veranstaltungen mit Vereinen ist dem Vorstandmitglied und dem Marketingchef schon aufgefallen: „Menschen, die eigentlich am gleichen Strang ziehen, kannten sich vorher manchmal gar nicht.“ Hier will nicht nur die genossenschaftliche Bank ansetzen, die Vernetzung aller Akteure ist auch der Teckboten-Weihnachtsaktion ein wichtiges Anliegen. Neben dem Geld, das gesammelt und ohne jeden Abzug weitergegeben wird, kommt nämlich auch der Berichterstattung über die auserwählten Organisationen (siehe Kasten) große Bedeutung zu. Wie Teckboten-Verleger Ulrich Gottlieb bei der Scheckübergabe betonte, erfährt jede einzelne Organisation dadurch wichtige Unterstützung bei der Aufgabe, weitere Mitstreiter zu gewinnen.

„Wir sind mit unserer Weihnachtsaktion weiter auf dem richtigen Weg für Kirchheim und das Umland“, zeigte sich Ulrich Gottlieb im 39. Jahr des Bestehens der Aktion zufrieden: „Wir sind stolz, durch unsere Aktion den Rahmen dafür bieten zu können, dass mittlerweile weit über zwei Millionen Euro für sinnvolle Projekte in der Region verwendet wurden.“

In diesem Jahr stand die Jury vor einer besonders schweren Wahl, musste sie doch aus Bewerbungen im zweistelligen Bereich drei Kandidaten ausfindig machen. Entstanden ist eine unterstützenswerte Mischung aus Projekten für Jung und Alt, die sowohl in der Stadt als auch auf dem Land ihren Aktionsradius haben.

Unterstützung für die Weihnachtsaktion durch Spenden oder auch durch Aktionen ist jederzeit willkommen, von Handarbeitenverkauf bis zum Reifenwechsel. Wer eine Idee hat, wie er etwas beisteuern könnte, darf sich gern melden und sein Vorhaben ankündigen oder einfach mal besprechen. Erste Ansprechpartnerinnen sind Annette Koch und Monika Jansen im Redaktionssekretariat des Teckboten. Sie sind zu erreichen unter redaktion@teckbote.de oder 0 70 21/97 50-22.

Die drei Beteiligten der Weihnachtsaktion

Der Tagestreff der Malteser Kirchheim für demenziell veränderte Menschen versucht, den Grundbedürfnissen älterer Menschen nach Geborgenheit und Akzeptanz gerecht zu werden. Da der Bedarf ständig wächst und immer mehr Angehörige am Limit leben, wird der Treff auf zwei Tage pro Woche ausgedehnt und mit einem Sinnesweg und einem Sitzplatz im Freien ausgestattet.

Das Bewegungszentrum Pfulb will ein Ort sein, an dem sich Menschen jeden Alters mit und ohne Behinderung, mit und ohne Migrationshintergrund begegnen und sich bewegen. Das Motto lautet: „Gemeinsam Menschen begeistern und bewegen.“ Ausgangpunkt ist die Pfulb, an die somit wieder Leben zurückkehrt. Dort muss zunächst ein Sportgerätebestand aufgebaut werden.

Die DLRG Weilheim will einerseits ihre Schwimmkurse intensivieren und für sozial Schwache auch kostenlos anbieten. Andererseits ist der Einstieg in den Breitensportbereich geplant, der auch gesunde und kranke Erwachsene wieder dem Wasser näher bringen soll. Speziell im präventiven und therapeutischen Bereich ist die Anschaffung spezieller Materialien nötig.ist

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