Kirchheim

Einsatz für Natur und Umwelt

Ökologie Die Freien Wähler Kirchheim legen ihren Fokus besonders auf den Erhalt der Streuobstwiesen.

Kirchheim. Die Freien Wähler Kirchheim setzen sich für Klimaschutz, biologische Vielfalt, ein Streuobstwiesenkonzept und die rasche Umsetzung einer Vernetzung ökologisch wertvoller Flächen ein, so der Wortlaut in einer Pressemitteilung.

Die Ergebnisse der Weltklimakonferenz zeigten in erschreckendem Maß den Zustand unserer Erde. Dies widerspreche dem Anspruch auf Nachhaltigkeit. Europa-, Bundes- und Landespolitik seien hier in erster Linie als Gesetzgeber gefordert. Die Gesetzgebung müsse neue Vorschriften erlassen und alte Gesetze anpassen. Änderungen bei der EU-Förderung der Landwirtschaft, der Düngeverordnung, der Steuerbefreiung von Flugbenzin oder auch ein Verbot von gesundheitsschädlichen Spritzmitteln seien rasch anzustreben.

Aber nur mit dem Finger nach oben zu zeigen, sei nicht der Ansatz der Freien Wähler. Es gehe darum, auch direkt in Kirchheim positive Veränderungen anzustoßen. Ein großes Anliegen sei dabei der Erhalt landschaftsprägender Streuobstwiesen. Nachpflanzungen und dauerhafte Pflege seien nötig. Die Einbindung der Obst- und Gartenbauvereine sei daher dringend geboten.

Mehr Wertschätzung für die heimische Landwirtschaft erwartet sich Reinhold Ambacher. Dazu schlägt er regelmäßige Treffen der Landwirte mit der Verwaltung unter Einbeziehung des Feldschützes vor, um anstehende Probleme klären zu können. Der Übergang zur ökologischen Landwirtschaft solle hier ein vorrangiges Thema sein, um die biologische Vielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen zu verbessern.

Einen großen Teil der Kirchheimer Gemarkung nehmen Wälder ein. Sie seien extrem wichtig für das Klima in der Stadt. Sie anpassungsfähig an das sich ändernde Klima zu machen und hitzebeständige Baumarten nachzupflanzen, ist Stadtrat Ulrich Kübler ein großes Anliegen.

Um die insgesamt 55 Kilometer Flüsse und Bäche Kirchheims in einen guten Zustand zu bringen, fordern die Freien Wähler die Gewässerschauen zügig weiter durchzuführen und Gewässer-Entwicklungspläne zu erstellen.

Großer Wert werde auch auf die konsequente Kontrolle der Ausgleichsmaßnahmen gelegt. Ein großes Anliegen der Freien Wählern sei eine Grundlagen liefernde Biotopverbundplanung. „Diese gibt uns Auskunft über ökologische Systeme und zeigt uns Vorrangflächen für Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität“, erläutert Dr. Christoph Miller.pm

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