Kirchheim

Erde auf dem Steingauareal ist giftig

Boden Die Bauvorhaben für das Steingauquartier ziehen sich in die Länge. In der Erde wurden Schadstoffe gefunden.

Kirchheim. Die Stadt Kirchheim ist bis jetzt noch Eigentümerin des Steingauquartiers. Das Areal in der Innenstadt soll aber als Bauland an private Bauherren und Investoren vergeben werden. Durch ein Vergabeverfahren, das so genannte „Ankernutzerkonzept“, wird die Stadt aber weiterhin auf die Gestaltung Einfluss nehmen und dazu beitragen, dass sich die neuen Wohngebäude in das Stadtbild einfügen.

Nachdem das Areal Anfang des Jahres offiziell ins Eigentum der Stadt übergegangen ist, laufen die Untersuchungen des Untergrundes. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass es Verzögerungen im Zeitplan geben wird. Aktuelle Bodenuntersuchungen belegen, dass die Erdmassen auf dem Gelände möglicherweise noch so schadstoffbelastet sind, dass eine gesonderte Entsorgung notwendig wird. „Wie hoch das Erdmaterial belastet ist und in welchem Umfang weitere Erdmassen entsorgt werden müssen, wird Ende Februar mit den endgültigen geologischen Untersuchungsergebnissen klar“, sagt Bürgermeister Günter Riemer.

Er geht davon aus, dass die Vermarktung und Ausschreibung für die Baugrundstücke auf das zweite Quartal in diesem Jahr verschoben werden müssen. Es gibt bereits eine große Anzahl an Interessenten. Ende April soll der Gemeinderat den Baubeschluss für das Steingauquartiers fassen. Im Anschluss daran wird ausgeschrieben und gebaut. pm

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