Kirchheim

Es frohlockt aus vielen Kehlen

Weihnachtszeit Beim Adventssingen vor dem Rathaus in Nabern war Jung und Alt auf den Beinen: der Posaunenchor, der Musikverein, ein Kinderchor, Sänger der Chorwerkstatt Teck und viele Bürger. Von Helga Single

Der Musikverein Nabern entführte die Zuhörer ins „Winterwonderland“.Foto: Helga Single
Der Musikverein Nabern entführte die Zuhörer ins „Winterwonderland“. Foto: Helga Single

Als ob die Botschaft „Oh Heiland, reiß den Himmel auf“ bis ganz nach oben vorgedrungen wäre: Pünktlich zum Adventssingen vor dem Naberner Rathaus hörte es auf zu regnen. Trotz des ungemütlichen Wetters genossen viele mit einem heißen Glühwein in der Hand die schöne vorweihnachtliche Stimmung vor dem grün erleuchteten Rathaus in Nabern.

Zur besinnlichen Einstimmung machte der Posaunenchor „hoch die Tür, die Tore weit“, bis danach „Rudolph mit der roten Nase“ einen musikalischen Besuch abstattete, gesungen von einem Chor aus Kindergartenkindern und Grundschülern. In süßer Freude „in dulci jubile“ sangen sie „Morgen, Kinder, wird’s was geben“, und danach nahmen sie alle Anwesenden mit in das „Winterwonderland“. Nach „Mary’s boychild is born“ übernahmen die Sänger der Chorwerkstatt Teck mit „Horch, wie helle die Glocken klingen, Chris­tus ist geboren“, und der Musikverein Nabern ging noch einmal beschwingt zurück in das „Winterwonderland“. Danach ließ Ortsvorsteherin Veronika Franco das scheidende Jahr Revue passieren, zog Bilanz über Wah­len zum Gemeinderat, zum Europaparlament, zur Oberbürgermeis­terwahl und zu kommunalpolitischen Entscheidungen in Nabern, zu der auch die Standortsuche für das Bildungshaus Nabern gehörte. Sie dankte auch den vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne deren Hilfe das Weihnachtsliedersingen nicht möglich gewesen wäre. Zum fulminanten Abschluss frohlockten Hunderte Kehlen „O du fröhliche“ und stimmten auf Weihnachten ein.


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