Kirchheim

Punk-Fans feiern vereint mit Hits von „Hurra“ bis „Westerland“

Auto-Konzert auf der Hahnweide mit "Alex im Westerland", Konzert, Band, Musik, Open-Air, Corona
Auto-Konzert auf der Hahnweide mit "Alex im Westerland", Konzert, Band, Musik, Open-Air, Corona

Angeblich sollen die Fans der Punkrock-Legenden „Die Ärzte“ und „Die Toten Hosen“ ja nicht so gut aufeinander zu sprechen sein. Bei den beiden Konzerten der Coverband „Alex im Westerland“ am Freitag auf der Hahnweide war davon aber nichts zu spüren. Wie der Name der Band schon vermuten lässt, gab es eine geballte Ladung der größten Hits von den beiden Bands auf die Ohren der Konzertbesucher. Schließlich ist die Frankfurter Tributeband darauf spezialisiert, authentischen Sound abzuliefern. Punkt 20.30 Uhr startete das zweite Konzert des Abends mit „Hurra“ von den „Ärzten“, den Schlusspunkt setzte nach 1,5 Stunden „Westerland“, ebenfalls von den Ärzten. Dazwischen rockte das Publikum zusammen mit den vier Jungs auf der Bühne zu Songs wie Bonnie und Clyde, Wannsee oder Junge. Gelegentliche Regenschauer wurden entweder gekonnt ignoriert, mittels eines Sonnenschirmes abgehalten oder man verzog sich doch kurz ins eigene Fahrzeug - das ist eindeutig ein Vorteil der Autokonzerte. Lediglich die „Wall of Death“, bei der normalerweise die in der Mitte geteilten Zuschauer aufeinander zu rennen, fiel dem zu erhaltenden Gesundheitszustand des geliebten Partymobils respektive des mehr oder weniger bürgerlichen „Heiligs Blechles“ zum Opfer.Text/Foto: Markus Brändli


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