Kirchheim

Feiern mit dem fröhlichen Waschbären

Begegnung Das Zentrum „PauLe“ im Steingau-Quartier öffnet am 7. Mai für Gäste.
Das Logo mit Paule, dem Waschbären. Foto: pr

Kirchheim. Was ist das für ein fröhlicher Waschbär auf den Fenstern, mal im Rollstuhl, mal mit Gehstock oder genüsslich eine Tasse Kaffee trinkend? Es ist Paule, das Maskottchen des Zentrums für Familie und Selbsthilfe der Lebenshilfe Kirchheim. Das heißt nämlich ebenfalls PauLe, eine Wortkombination aus der Adresse Paul-Schempp-Weg und dem Le für „Lebenshilfe“.

Das PauLe lädt am Samstag, 7. Mai, zu einem Tag der Begegnung ein: Von 10 bis 16 Uhr können alle Interessierten im und um das Gebäude Paul-Schempp-Weg 8 im Steingau-Quartier mitfeiern und sich an verschiedenen, bunten Aktionen beteiligen.

Zwischen 11 und 14 Uhr ist ein Fotograf mit einer „Fotobox“ vor Ort, in der sich Kinder, Erwachsene oder auch die ganze Familie ablichten lassen können. Das Paule-Logo kann auf Stofftaschen oder Papier ausgemalt oder in einer seiner verschiedenen Posen auf einen Ansteck-Button gepresst werden. Außerdem gibt’s Luftballons mit dem PauLe, die die Kinder mit nach Hause nehmen oder direkt in den Himmel schicken können. Wie wäre es, eine Sehbehinderung zu haben oder sich im Rollstuhl fortzubewegen? Das kann man an diesem Tag im PauLe ausprobieren. Ebenso ist es möglich, einen Blick in die Räume des Zentrums zu werfen, von der Kinderspielecke bis hin zum Seminarraum. Die Toilette ist barrierefrei ausgestattet und verfügt über einen Pflegetisch auch für Erwachsene.

Für das leibliche Wohl ist mit Getränken, Kuchen und Herzhaftem gesorgt. Der Heimbeirat der Lebenshilfe serviert Obstbowle und -spieße. Denn bei diesem Fest arbeiten alle, die zur Lebenshilfe Kirchheim gehören, zusammen: die Menschen mit Behinderung, Vereinsmitglieder und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das PauLe-Team informiert über die Angebote im Zentrum und freut sich auf Gespräche mit den Nachbarn, mit den Menschen aus Kirchheim und der Region und insbesondere mit Menschen mit Behinderung und Familien, die mit dem Thema Behinderung oder Entwicklungsverzögerung konfrontiert sind. pm

 

Anzeige