Kirchheim

Feuer löschen mit dem Bobbycar

Technik Bobbycars sind nicht nur für Kinder reizvoll. Schüler der Kirchheimer Gymnasien machen aus ihnen etwas Besonderes.

Neugierige Blicke: Professoren und Mitarbeiter der Hochschule Göppingen verfolgen die Ausführungen der Schüler.Foto: pr
Neugierige Blicke: Professoren und Mitarbeiter der Hochschule Göppingen verfolgen die Ausführungen der Schüler.Foto: pr

Kirchheim. Wie bringt man ein Bobbycar dazu, autonom zu fahren, ein „Feuer“, das heißt eine Infrarot-Lichtquelle, zu suchen und diese dann zu „löschen“ - allerdings nicht mit Wasser, sondern mit blauem Licht. So lautet die Aufgabe, der sich acht Schüler der Jahrgangsstufe 1 des Ludwig-Uhland-Gymnasiums und des Schlossgymnasiums stellen. Die Aufgabe wurde von Professoren und Mitarbeitern der Hochschule Göppingen erstellt, die im Rahmen der Schüler-Ingenieur-Akademie mit Schülern zusammenarbeiten.

Die Schüler überlegten sich, wo man am besten Sensoren anbringt, wie die Halterung für den Detektor konstruiert werden kann und wie die Programmierung erfolgen soll. Fachlich unterstützt und angeleitet werden die Schüler dabei von Ingenieuren des Kirchheimer Maschinenbauunternehmens AMK, das sich mit Antriebs- und Steuerungstechnik beschäftigt. Kons­truktive Bereiche werden von Ingenieuren der Firma Keller Lufttechnik in Jesingen betreut. Weitere Unterstützung kommt vom Arbeitgeberverband Südwestmetall und der Agentur für Arbeit.

Zur Präsentation des „Pflichtenheftes“, in dem die Schüler erklären, wie und womit sie die Aufgaben lösen wollen, waren nun die Professoren der Hochschule zu Besuch. Spannend wird es bald bei einem weiteren Meilenstein: der Testfahrt, bei der das Bobbycar ferngesteuert fahren muss. Den Abschluss bildet eine Präsentation an einem Messestand an der Hochschule. Hier wird geprüft, ob sich das Bobbycar als „Feuerwehrfahrzeug“ eignet.tgk

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