Kirchheim

Fitnesstipps aus der Redaktion

Die Zeit vor der Flimmerkiste sinnvoll nutzen

Max Pradler beim Workout. Foto: pr
Max Pradler beim Workout. Foto: pr

Zu viel Fernsehen ist ungesund. Doch was wohl die meisten Kinder bereits von klein auf von ihren Eltern gesagt bekommen, stimmt nur zur Hälfte. Denn nicht das Fernsehen an sich ist ungesund, sondern das stundenlange Sitzen. Doch dem lässt sich ganz einfach Abhilfe schaffen. Statt reglos auf der Couch zu lümmeln, können nebenher nämlich ein paar simple aber effektive Workouts eingefügt werden. Vor allem die Stabilitätsmuskulatur lässt sich prima vor der Flimmerkiste trainieren. Für einen starken Rücken einfach in Bauchlage auf den Teppich (oder eine Matte) legen. Die Füße hüftbreit öffnen, die Hände unter der Stirn ablegen. Nun Kopf und Rumpf so weit wie möglich vom Boden abheben und diese Position rund 15 Sekunden halten. Problemlos im Wohnzimmer umzusetzen sind auch Kniebeugen oder Stuhl-Dips. Bei Letzterem auf die Sofakante setzen und die Beine am Boden halten. Die Hände seitlich an der Kante platzieren. Dann das Gesäß anheben und langsam in Richtung Boden senken. Haben Unter- und Oberarm einen 90-Grad-Winkel erreicht, Körper und Gesäß per Armkraft wieder nach oben heben. Ideal für den Wohnzimmerboden geeignet ist auch der Frontstütz („Plank“, im Bild), mit dem die Rumpfmuskulatur gestärkt wird. Dazu einfach in die Liegestützposition gehen und mit dem Unterarm statt nur mit den Händen abstützen. Ganz wichtig: Alles steht und fällt mit der Ernährung. Wer also zuerst fleißig trainiert, anschließend auf dem Sofa aber doch noch eine Tüte Chips nascht, zerstört jeglichen Trainingseffekt. Deshalb möglichst auf Zucker verzichten und statt Süßigkeiten lieber zu Gemüse-Sticks oder - zumindest in Maßen- Nüssen greifen. Wer es süß mag, kann auch einen Protein-Pudding oder -Grießbrei schlecken. Die gibt es mittlerweile in jedem Supermarkt. Text und Foto: max


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