Kirchheim

Flagge zeigen für den Frieden

Waffen Initiative aus Kirchheim lädt zum „Friedensgespräch“ und ruft Bürger auf, über Ostern ein Zeichen zu setzen.

Die Solidaritäts-Delegation des Forums 2030.Foto: pr
Mitglieder des Forums 2030 bei einer Solidaritätsaktion: Über die Osterfeiertage wollen sie Flagge für den Frieden zeigen. Archivfoto: pr

Kirchheim. Die Gefahren der atomaren Hochrüstung sind nur eines von mehreren Themen, zu denen die neu gegründete „Friedens­initiative Kirchheim unter Teck“ (FIN.K) am Karsamstag, 3. April, ab 11.55 Uhr online zum „Friedensgespräch im Netz“ einlädt. Am 17. März hat der Kirchheimer Gemeinderat beschlossen, dass sich Kirchheim als 117. Stadt in der Bundesrepublik dem ICAN-Städteappell anschließt, der den Atomwaffenverbotsvertrag befürwortet und Deutschlands Beitritt fordert.

Die Friedensinitiative FIN.K fordert die Bürgerinnen und Bürger von Kirchheim und Umgebung auf, über die Osterfeiertage „Flagge für den Frieden“ zu zeigen. Balkone und Fenster der Wohnungen und Häuser sollen genutzt werden, um mit „Friedenszeichen“, Fahnen, Slogans, Kinderzeichnungen oder Ähnlichem, sichtbare Bekenntnisse zum Frieden abzulegen.

Zum Hintergrund: Am 22. Januar dieses Jahres ist der UN-Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft getreten. 51 Länder sind dem Abkommen bisher beigetreten, die Bundesrepublik Deutschland aber noch nicht. Die Landtagsabgeordneten Andreas Schwarz (Grüne) und Andreas Kenner (SPD) gehören zu den mehr als 500 Abgeordneten aus Länderparlamenten und Bundestag, die aktuell die Bundesregierung auffordern, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten.

Zu den Befürwortern gehören auch mehr als 700 deutsche Stadtoberhäupter, darunter auch Kirchheims Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader sowie Bürgermeister Günter Riemer. pm

1 Den Einwahllink und weitere Informationen zum Friedensgespräch findet man unter kirchheim.forum2030.de

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