Kirchheim

Franz Kafkas „Prozess“ in der Stadthalle

Franz Kafkas „Prozess“ in der Stadthalle. Am Dienstag, 7. Juni, gastiert die Württembergische Landesbühne um 19.30 Uhr in der Ki
Franz Kafkas „Prozess“ in der Stadthalle. Am Dienstag, 7. Juni, gastiert die Württembergische Landesbühne um 19.30 Uhr in der Kirchheimer Stadthalle mit einer Aufführung von Franz Kafkas modernem Klassiker „Der Prozess“. Am Morgen seines 30. Geburtstages erhält Josef K. überraschenden Besuch. Zwei Männer sind gekommen, um ihn zu verhaften. Die Umstände sind so mysteriös wie grotesk: Das Verhör erfolgt im Schlafzimmer, eine Anklage wird nicht formuliert, und Josef K. darf sich weiter frei bewegen. Ohnmächtig versucht er, herauszufinden, gegen welches Gesetz er verstoßen, vor welchem Gericht er sich zu verantworten hat. Doch jede Einflussnahme auf seinen Prozess scheitert. Franz Kafkas Romanfragment ist zugleich beklemmend und befreiend, tragisch und komisch. Die Geschichte von Josef K. zeugt vom Misstrauen in die Möglichkeit einer rational-logischen Deutbarkeit der Welt. Alle Antworten auf seine Fragen werden infrage gestellt. Aber eine Frage stellt Josef K. nie: Hätte das Gesetz Macht über ihn, hielte er es n
Am Dienstag, 7. Juni, gastiert die Württembergische Landesbühne um 19.30 Uhr in der Kirchheimer Stadthalle mit einer Aufführung von Franz Kafkas modernem Klassiker „Der Prozess“. Am Morgen seines 30. Geburtstages erhält Josef K. überraschenden Besuch. Zwei Männer sind gekommen, um ihn zu verhaften. Die Umstände sind so mysteriös wie grotesk: Das Verhör erfolgt im Schlafzimmer, eine Anklage wird nicht formuliert, und Josef K. darf sich weiter frei bewegen. Ohnmächtig versucht er, herauszufinden, gegen welches Gesetz er verstoßen, vor welchem Gericht er sich zu verantworten hat. Doch jede Einflussnahme auf seinen Prozess scheitert. Franz Kafkas Romanfragment ist zugleich beklemmend und befreiend, tragisch und komisch. Die Geschichte von Josef K. zeugt vom Misstrauen in die Möglichkeit einer rational-logischen Deutbarkeit der Welt. Alle Antworten auf seine Fragen werden infrage gestellt. Aber eine Frage stellt Josef K. nie: Hätte das Gesetz Macht über ihn, hielte er es n

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